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Echeveria laui

Eine ausfallend schöne Sukkulente ist Echeveria laui.
Auch für den Laien ist es leicht zu erkennen, dass sie zu den Dickblattgewächsen zählt.
Benannt wurde sie 1976, nach dem deutschen Priester, Kakteen- und Sukkulentensammler Alfred Lau.

Die Blätter dieser Sukkulente sind etwas gewölbt, dickfleischig und weiß bereift, manchmal auch rosa durchscheinend. Der weiße pulvrige Belag geht bei Berührung leicht ab. Deshalb sollte man diese Pflanze nicht so oft anfassen oder mit ölhaltigen Mitteln benetzen, sie sieht dann nicht mehr so schön aus.

Echeveria laui©Kaktusmichel.de

Die Rosetten neigen mehr oder weniger im Alter zu sprossen, aber in der Regel eher selten.
Heimat dieser etwas schwierig zu pflegenden Pflanze ist Oaxaca in Mexiko.
Beim Gießen sehr vorsichtig sein, nicht über die Pflanze gießen und lieber zu trocken halten als zu nass.
Bei zu viel Nässe kann sie schnell abfaulen.
Im Sommer sollte sie den sonnigsten Platz bekommen. Wir halten sie in Ampeltöpfen damit wir das Wässern besser beeinflussen können.
Verträgt bei trockenem Standort, im Winter Temperaturen bis an die Frostgrenze.
Das Substrat darf etwas humoser sein, aber dennoch gut wasserdurchlässig.

Echeveria laui, hier in einem leichten rosa Ton©DornenProjekt.de

Vermehrung leicht aus Samen, aber auch wie die meisten anderen Echeverien über Blattstecklinge.
Auch die Blättchen an den Blütenstängeln können für eine Weitervermehrung bedingt genutzt werden.

Bei ungünstigem Standort kann es zu einem Befall durch Wollläuse kommen. Wie schon gesagt ist ein Ölhaltiges Insektenbekämpfungsmittel dafür nicht gut geeignet, daher
besser ein Systemisches Gift (Bi 58, Lizetan AF und  andere), dass über das Gießwasser aufgenommen wird oder Giftstäbchen bzw. Streumittel.
Zu den Wollläusen habe ich auch einen Beitrag geschrieben hier zum weiterlesen….

Weitere Pflanzenbeschreibungen und Tipps natürlich auch in meinem Buch über Kakteen und andere Sukkulenten

Pflege von Kakteen und anderen Sukkulenten im Oktober

Entsprechend den Außentemperaturen und der kürzeren Tageslänge wird das Gießen jetzt reduziert, da das Substrat jetzt langsamer abtrocknet.
Solange kein Frost zu erwarten ist, wird das Gewächshaus noch regelmäßig gelüftet, dies trägt zur Abhärtung der Pflanzen bei.

Heizung überprüfen.

Ist die Heizung fit für die Wintermonate?
Jetzt haben sie noch Zeit einmal nach dem rechten zu schauen!
Wer bisher keine Heizung in seinem Gewächshaus hatte und sich mit dem Gedanken trägt dies zu ändern, hat noch die Gelegenheit dazu.

Elektroheizung für das Gewächshaus

Eine Heizung für das Gewächshaus.

Strom.

Ein mit Strom betriebenes Heizgerät ist am einfachsten zu installieren und beinhaltet nur geringe Anschaffungskosten. Die Folgekosten jedoch, für den Stromverbrauch, sind im Vergleich zu anderen Heizmethoden höher. Wenn ein solcher Heizer neu angeschafft wird, unbedingt darauf achten, dass es ein Gerät mit Metallgehäuse ist. Bei einem Kunststoffgehäuse kann es schnell mal zu einem Schmorbrand kommen, denn die Heizung läuft oft lange ohne Aufsicht. Es gibt Heizer speziell für Gewächshäuser die zur Steuerung ein Thermostat besitzen.
Oder ein separater Thermostat mit Thermofühler kann an der kältesten Stelle im Gewächshaus angebracht werden, um eine exakte Temperatur­steuerung durchzuführen.

Echinocereus scherii v. subterraneus ©KAKTUSMICHEL

Gas

Wenn kein Stromanschluss im Gewächshaus zur Verfügung steht, gibt es noch die Möglichkeit mit Gas zu heizen. Dafür werden ebenfalls geeignete Geräte angeboten. Die Gasheizung muss jedoch für den Gewächshausbetrieb konzipiert sein. Durch den Brenner wird der Umgebungsluft Sauerstoff entzogen, was bei einem sehr dichten Gewächshaus dazu führt, dass die Flamme bei Sauerstoffmangel ausgeht. Deshalb eine kleine Belüftungsöffnung vorsehen. Ein zusätzlicher Ventilator, angetrieben mit Solarstrom oder Batterien, kann die durch die Gas-Verbrennung entstehende höhere Luftfeuchtigkeit absenken.

Zentralheizung

Die Aufwendigste aber auf Dauer günstigste Alternative ist ein Anschluss an die bestehende Wohnhausheizung. So wird im Gewächshaus je nach Größe des Objekts ein oder mehrere Heizkörper installiert und diese über einen Thermofühler und Thermostat der Warmwasserzulauf reguliert. Um jederzeit, besonders aber im Winter über die vorherrschende Temperatur im Gewächshaus auf dem Laufenden zu sein, haben sich digitale Thermometer mit Sender bewährt. So kann auch über eine größere Distanz, in der Wohnung, jederzeit die Temperatur überprüft werden.

Isolation mit Luftpolsterfolie

Soll das Gewächshaus mit Luftpolsterfolie einpackt werden, die Folie überprüfen, ob sie noch einen Winter aushält oder neue besorgt werden muss.

Freiland


Für nässeempfindliche Pflanzen gegen Ende des Monats eine Überdachung anbringen, damit das Substrat gut abtrocknet und keine neue Feuchtigkeit dazukommt.

Zimmerkultur

 

Im Zimmer sind es über den Winter meist um die 20° C und mehr. Bei solchen Temperaturen kommen viele Arten im nächsten Jahr nicht zur Blüte. Besonders Kakteen profitieren von Wintertemperaturen zwischen 5 und 12° C bei völliger Trockenheit. Dies heißt dann, die Pflanzen für diese Zeit ins Treppenhaus, Keller oder in die Garage zu räumen. Jetzt den Platz dafür vorbereitet, um die Pflanzen gegen Ende des Monats an den Überwinterungsplatz zu bringen. Die Kakteen werden sich im darauf folgenden Jahr mit neuem Wachstum und reichem Blütenflor bedanken.

Huernia thuretii in Blüte

Allgemeine Pflege

Stehen Pflanzen als Sommergäste draußen im Freien, die Temperaturen im Auge behalten, da es im Oktober auch schon mal empfindlich kalt werden kann und mit den ersten frostigen Nächten zu rechnen ist. Das bedeutet aber nicht, dass schon alle Kakteen und andere Sukkulenten sofort eingeräumt werden müssen. Nur die empfindlichen Arten, die von ihren heimatlichen Standorten höhere Überwinterungstemperaturen gewohnt sind, sollten bei Temperaturen unter 15° C bereits im Winterquartier stehen.
Alle anderen Pflanzen können noch etwas draußen bleiben. Diese können notfalls mit einer Plane, einer Decke oder mit Luftpolsterfolie vor Kälteschäden geschützt werden. Legen Sie diese Hilfsmittel bereit, oft ist es nur eine Nacht in der die Temperatur so weit heruntergeht. Bei Kakteen, die beispielsweise ursprünglich aus den Hochlagen Südamerikas stammen, bekommen diese nächtlichen Abkühlungen, bei trockenem Stand, sehr gut.
Oft haben wir durch diese Abhärtung im nächsten Jahr dann bei Rebutia, Eriosyce, Tephrocactus und Co. einen besseren Blütenansatz.

Frithia pulchra in Blüte

Einwintern der Kakteen und anderen Sukkulenten

Beim Einräumen beachten, dass Pflanzen, bei denen der Erdballen sehr feucht ist, in einem kühlen Überwinterungslager das Substrat schlecht abtrocknen kann. Sie fangen dann schnell an zu faulen. Darum rechtzeitig an einem regengeschützten, luftigen Platz unterbringen, damit das Substrat abtrocknen kann.
Wenn, die Pflanzen trocken ins Quartier kommen können sie dann gut unter den Tischen im Gewächshaus den Winter überstehen.
Aber es genügt für die meisten Kakteen und anderen Sukkulenten auch ein frostfreier Raum der, wenn die Pflanzen absolut trocken stehen, auch ohne Zusatzbeleuchtung sein kann.

Praktische Lammellenlüftung. Gewächshausplaza

Frühbeetkasten oder Kleingewächshaus

Bei einer kleineren Sammlung funktioniert auch ein Frühbeet, dass im Winter zusätzlich mit Styroporplatten und mit Luftpolsterfolie verkleidet wird. Wenn, darin ein elektrischer Frostwächter installiert wurde, kann der Winter kommen.
In alten Berichten kann man lesen, dass solche Frühbeete mit Strohballen umstellt und der Deckel ebenfalls mit Stroh, Schilfmatte und Steinen bedeckt wurde. Die sukkulenten Pflanzen haben so, gut verpackt, den Winter überstanden. Diese Methode taugt wahrscheinlich nur bei Kakteen und anderen Sukkulenten, die auch mal einen leichten Frost vertragen können. Frühbeete gibt es als fertige Bausätze in verschiedenen Größen und Ausstattungen zu kaufen oder natürlich auch im Eigenbau.

Pleiospilos nelii Blüte

Keine ungebetenen Gäste mit einräumen.

Beim Einräumen auf Schnecken und anderes Ungeziefer achten, dass von draußen mit eingeschleppt wird, dies kann sich schnell im Winterquartier ausbreiten, da es oft aus mangelnder Kontrolle ungestört sein Unwesen treibt. Spinnmilben und Blütenthripse gehören auch zu diesen Schädlingen. Oft fallen diese kleinen Plagegeister mit der reichlichen Nachkommenschaft erst beim genaueren Betrachten der Blütenbilder am Bildschirm auf.
Siehe dazu auch meinen Blogbeitrag über Thripse
und Spinnmilben.

Ton- contra Kunststofftopf

Oft wird die Frage gestellt:
“Was ist besser ein Tontopf oder ein Kunststofftopf?”
Jeder dieser Töpfe hat vor und Nachteile.

Beginnen wir mit dem Preis da sind einfache Kunststofftöpfe um einiges günstiger im Vergleich zu Tontöpfen.
Aber es gibt bei den großen Kübeln aus Ton oder Kunststoff auch hochpreisige Objekte.

Von beiden Werkstoffen werden relativ viele Formen angeboten.
Wobei gerade bei Kakteen- und Sukkulentensammlern die Vierkanttöpfe aus Kunststoff sehr beliebt sind, da hier möglichst viel bepflanzbareres Erdmaterial auf engstem Raum untergebracht werden kann.

Vierkanttöpfe sind bei Kakteensammlern sehr beliebt ©Kaktusmichel.de

Oft ist es unproblematischer Kunststofftöpfe zu beschaffen, die auch durch geringeres Gewicht leichter zu transportieren sind.

Ein Kunststofftopf lässt sich einfacher reinigen und macht beim umtopfen weniger Probleme. Wer schon einmal aus einem Keramiktopf, der oben enger als unten ist, eine Pflanze befreien wollte wird mir da recht geben.

Ein Pluspunkt für Kunststofftöpfe ist auch die Wasserverwertung.
Während beim Tontopf das Wasser nach außen verdunstet und
somit auch die Wurzeln diesem Wasserfluss folgen.
Das zur Folge hat, die Wurzeln krallen sich gerne an den Topfwänden fest, weil dort noch Feuchtigkeit ist. Beim Umpflanzen werden diese dann leicht abgerissen.
Beim Kunststofftopf geht das Wasser Richtung  Abflussloch,
auch die Wurzeln folgen diesem Weg und hängen weniger an den Außenwänden.

Manchmal werden aus Platzgründen auch eckig und rund kombiniert ©Kaktusmichel.de

Einfache Kunststofftöpfe haben den Nachteil sie werden leichter spröde, was gerade bei den kleineren dünnwandigen Gefäßen schnell mal zu einem Bruch führt.
Sie werden bei Sonnenschein schneller heiß was zu Schädigung der Wurzeln führen kann.
Auch die Standfestigkeit ist ein Pluspunkt für die guten alten Tontöpfe gerade im Freiland.

Aber was macht ein Nostalgie-Fan, wenn er alle Vorteile Nutzen möchte?
Er stellt einfach den Kunststofftopf in den Tonblumentopf (kann auch bemalt werden ).

Plastiktopf einfach in den Tontopf gestellt, eine Alternative©Kaktusmichel.de

Das hat den Vorteil, er hat im Tontopf gleich ein Abflussloch und
muss nicht wie bei einem herkömmlichen Übertopf aufpassen das Stauwasser am Grund stehen bleibt. Wer dazu noch einen Tonuntersetzer verwendet, kann das gute Stück auch am Fensterbrett nutzen ohne Überschwemmung.

Vierkantöpfe im Einsatz©Kaktusmichel.de

Doch für uns Sammler gibt es meistens nur eine Alternative,
der Vierkantige-Kunststofftopf, da können wir viele Pflanzen auf unsere Tische pressen 🙂

Pflege von Kakteen und anderen Sukkulenten im September

Bei trockener und milder Witterung, weiterhin auch nachts die Fenster und Türen im Gewächshaus offen halten. Die nächtliche Abkühlung härtet unsere Sukkulenten zusätzlich ab. Das Wachstum der Kakteen und vieler anderer Sukkulenten verlangsamt sich, deshalb gießen wir nicht mehr so oft und viel.

September die Schwalben ziehen fort und die Kakteenpflege wird weniger. ©Kaktusmichel.de

Arbeiten an den Freilandkakteen


Gerade Opuntien haben über die Sommermonate beträchtlich an Größe zugenommen.
Die schweren Pflanzentriebe liegen dann oft auf dem Boden auf, darum diese mit Steinen etwas unterbauen, damit die Feuchtigkeit von unten nicht an die Triebe kommt und im Winter dann zu Pilzbefall führt. Anflug von Wildkräutern beseitigen und auf genügend Abstand von schnell wachsenden Stauden zu den winterharten Kakteen achten, sonst besteht die Gefahr, dass sie überwuchert werden.

Zimmerkultur

Auch wenn im Zimmer die Außentemperatur kaum eine Rolle spielt, sollte das Gießen vermindert werden. Die kürzer werdenden Tage verlangsamen auch bei den Pfleglingen auf dem Fensterbrett das Wachstum.

Allgemeine Pflege

Wegen der abnehmenden Tageslänge das Düngen einstellen.
Wer über Winter größere Mengen an Kakteen und Sukkulenten umtopfen möchte, sollte sich jetzt schon mit Substrat eindecken. Dieses an einem trockenen Aufbewahrungsort lagern bis zur Verwendung. Das umtopfen im Winter hat den Vorteil, dass die Pflanzen sich in dieser Zeit in Wachstumsruhe befinden. Es sollte dann keine feuchte Erde sein, die eventuell ein Wachstumsschub auslöst.

Sonderbehandlung Supermark-Kakteen

Im Herbst werden meist vermehrt Kakteen und andere Sukkulenten im Supermarkt angeboten. Diese Pflanzen sitzen in reinem Torf, weil Torf in der Verarbeitung für die Topfma­schinen einfacher ist. Außerdem ist dieses Substrat genau darauf abgestimmt, dass in der Massenhaltung die Bewässerung und Düngung reibungslos funktioniert. Ebenso ist es für die Produzenten eine Kostenfrage, denn das Substrat darf nicht viel kosten. Aus dieser behüteten Umgebung kommen diese Pflanzen in den Verkauf beim Discounter. Das Substrat ist ausgetrocknet, die letzten Düngerreserven haben kurz vor der Wurzelspitze halt gemacht und es setzen sich kleine Salzkristalle vor die Wurzelöffnung. Jetzt kommt der glückliche Käufer mit seiner Neuerwerbung nach Hause und gießt die Pflanze. Doch trockener Torf nimmt nur schwer wieder Wasser auf, es kann sein, dass alles von der Erde ab perlt und der Kaktus wartet umsonst auf den Schluck Wasser. Der andere Fall ist, er bekommt Wasser, die Salzkonzentration löst sich auf und verbrennt die Saugwurzeln und diese sterben ab. Deshalb ist es besser solche Neuerwerbungen erst einmal von diesem Substrat zu befreien und in ein besseres umzusetzen.


Weihnachtskakteen

Weihnachtskakteen ( Schlumbergera truncata/russelianus Hybriden) stehen im Sommer am besten draußen an einem Platz im lichten Schatten. Diese Pflanzen reagieren photoperiodisch dies bedeutet sie reagieren auf die Tageslänge. Das Wachstum der Triebe setzt bei Tageslängen von 14 bis 16 Stunden, die Knospenbildung bei 8 – 9 Stunden und einer Temperatur um die 15 °C ein. Jetzt ist die beste Zeit diese blühfreudigen, epiphytischen Kakteen mit Dünger zu versorgen. Die Pflanzen haben dann genug Kraft für den neuen Blütenflor im Winter. Von diesen Kakteen jetzt Stecklinge ernten. Dafür dreht man mehrgliederige, noch junge Triebe ab und steckt sie in ein trockenes Substrat. Dieses öfters besprühen und nach ca. 4 Wochen zeigen sich neue Wurzeln.

Verkaufsoffener Sonntag

Es wird Frühling, zumindestens in unserer Gärtnerei.
Am kommenden Sonntag den 10. März haben
wir unseren ersten “Verkaufsoffenen Sonntag” im Jahr 2019.

Von 10-13 Uhr können Sie Kakteen, andere Sukkulenten
und Tillandsien anschauen, kaufen oder sich auch
beraten lassen. Nach “alter Tradition” gibt es natürlich
auch wieder gratis einen Kaffee dazu.

Es freuen sich Helga und der Kaktusmichel

Pflege von Kakteen und anderen Sukkulenten im Februar

Pflegemaßnahmen im Gewächshaus:

In den letzten Jahren verzeichneten wir in Deutschland oft schon im Februar sonnenreiche Wochen, die für einen guten Blütenansatz bei den Kakteen sorgten.

Das erste mal gießen der Kakteen.

Sollte die Wetterlage es zulassen, können schon ab Mitte des Monats die seit Anfang des Winters trocken stehenden Kakteen und Sukkulenten morgens leicht gegossen oder eingenebelt werden. Das Wurzelwachstum wird dadurch angeregt, außerdem die Pflanzen von Staub befreit.

Danach das Gewächshaus bei sonnigem Wetter und Plus-Temperaturen über die Mittagszeit lüften.

Crassula ovata, der Geldbaum, blüht von Dezember bis in den Februar ©Kaktusmichel.de

Gefahren durch Luftfeuchtigkeit.

Die erhöhte Luftfeuchtigkeit sollte sich nicht zu lange im Gewächshaus halten, da dies sonst zu Pilzbefall führen kann.
Auch wird die Vermehrung von Schmierläusen, im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Wollläuse bezeichnet, durch die warmen Temperaturen begünstigt. Deshalb regelmäßig lüften und den Ventilator einschalten.

Mehr und weniger Wasser.

Insbesondere Sukkulenten mit dicken Blätter, die epiphytischen Kakteen und die Agaven vertragen jetzt schon eine kräftigere Wassergabe. Bei einigen schwer blühenden Echinocereen und Tephrocacteen hat es sich bewährt, diese erst zu gießen, nachdem ein Knospenansatz zu sehen ist. Wenn es auch für Pfleger und Pflanze eine Quälerei bedeuten mag – der Erfolg heiligt die Mittel. Es ist aber jedem selbst überlassen, ob man dieses Prozedere einsetzen möchte. Vielleicht hilft auch ein neuer Standplatz.

Echevrien blühen den ganzen Winter ©Kaktusmichel.de

Noppenfolie gegen Ende des Monats entfernen.

Wer sein Gewächshaus im Herbst mit Noppenfolie isoliert hatte, sollte diese gegen Ende des Monats, oder wenn das witterungsbedingt noch nicht möglich ist, spätestens im März entfernen. Dies sollte an einem trüben Tag erfolgen, um einen Sonnenbrand der Pflanzen zu verhindern. Eine zu spät entfernte Folie verhindert, dass sich die Pflanzen allmählich an kräftigere Sonneneinstrahlung gewöhnen und kann daher zu Verbrennungen an den Pflanzen führen oder sie sogar ganz vernichten.

Arbeiten in der Zimmerkultur:

Die Pfleglinge, die an einem kühlen und dunkleren Platz überwintert haben, können bereits im Laufe des Monats ans helle Fenster geräumt werden. Auch hier ist darauf zu achten, dass dies an einem trüben Tag erfolgt, damit die Pflanzen sich allmählich an die Sonne gewöhnen können. Eventuell vorübergehend eine leichte Schattierung am Fenster anbringen.

Sedum palmeri, bei trockener Überwinterung verträgt er sogar Frost ©Kaktusmichel.de

Vorsicht beim Lüften im Zimmer.

In der Zimmerkultur kann schon Anfang Februar mit dem Gießen begonnen werden, denn je nach Wetterlage kann es hinter dem Fensterglas schon sehr warm werden. Wer bei frostigen Außentemperaturen lüftet, sollte die Pflanzen vor Schäden durch eisige Zugluft schützen. Dazu kann man im unteren Bereich des gekippten Fensters eine zusammengefaltete Zeitung einklemmen. Stehen die Pfleglinge im Keller, am Ende des Monats leicht angießen, aber nur, wenn die Pflanzen kurz darauf an einen hellen Fensterplatz ausgeräumt werden.

Euphorbia aeruginosa, wie viele andere Euphorbien blüht sie im zeitigen Frühjahr ©Kaktusmichel.de

Aussaat schon möglich.

Wer ein Zimmergewächshaus besitzt, vielleicht sogar mit Heizkabel oder einer sonstigen Wärmequelle, kann Ende des Monats mit der Aussaat von Kakteen und anderen Sukkulenten beginnen. Die Samenkörner nicht mit Substrat bedecken, denn Kakteen und die allermeisten Sukkulenten sind Lichtkeimer. An einem hellen Platz, aber nicht zu sonnig, wachsen die Sämlinge zügig heran. Es ist immer ein besonderes Erlebnis zu beobachten, wie sich die winzigen Pflänzchen entwickeln.

Kakteensämlinge Lobivia ferox ©Kaktusmichel.de

Auf Schädlinge achten.

Pflanzen weiterhin auf Schädlinge kontrollieren. Ein Befall durch Spinnmilben oder durch Wollläuse fällt jetzt an geschwächten Pflanzen oder beim Umtopfen auf. Meist ist in diesen Fällen ein Abbrausen mit einer Mischung aus 10 ml Schmierseife und 10 ml Spiritus auf einem Liter Wasser nützlich. Die Umgebungstemperatur sollte dabei nicht unter 15 °C liegen.

Aloe arborescens ©Kaktusmichel.de

Es darf noch umgetopft werden.

Weiterhin ist eine gute Zeit für das Umtopfen, aber in trockenes Substrat achten. Und wie immer erst nach 14 Tagen das erste mal gießen.

Auch im Topf lauern Schädlinge.

Gerade beim umtopfen können wir die  Pfleglinge und das Substrat auf Wurzelläuse überprüfen. Wurzelläuse sind Schmierläuse, die im Wurzelbereich der Pflanzen vorkommen. Einige Arten haben sich auf die Wurzeln spezialisiert, andere kommen sowohl an unter- als auch oberirdischen Pflanzenteilen vor. Einen Befall durch Wurzelläuse erkennt man am weißen Belag an den Topfwänden und am Wurzelballen.

Biologisches Bekämpfungsmittel.

Bei Befall mit Wurzelläusen kann man den Wurzelballen kleinerer Pflanzen in Rainfarnbrühe tauchen, bei größeren Pflanzen damit gießen. Zum Ansetzen in einem Eimer einen Teil getrockneten Rainfarn mit zehn Teilen Wasser übergießen und einen halben Tag stehen lassen. Danach diese Brühe aufkochen, die Blätter absieben und die Brühe abkühlen lassen. Wer im Sommer frischen Rainfarn hat, nimmt 300 g frisches Kraut und zehn Liter kaltes Wasser. Diese Mischung 24 Stunden stehen lassen, danach filtern und kurz aufkochen. Den fertigen Sud in einem Mischungsverhältnis ein Teil Sud zu zwei Teilen Wasser verwenden.

Rainfarn
Rainfarnsud-Tanacetum vulgare, mögen Wurzelläuse nicht.

Syntetische Gifte.

Alternativ bieten sich systemisch wirkende, chemische Pflanzenschutzmittel (Wirkstoffe Acetamiprid oder Dimethoat) an, die in Granulatform beim Umtopfen dem Substrat zugesetzt oder als Sticks in das Substrat gesteckt werden. Diese entfalten ihre Wirkung aber erst dann, wenn wieder gegossen wird.

Stecklinge schneiden.

Jetzt ist schon der Zeitpunkt um Stecklinge von den anderen Sukkulenten zu schneiden. Die Abschnitte im Zimmer kurz abtrocknen lassen und dann in mild feuchtes Substrat stecken. Nach ca. zwei Wochen ab und zu kurz überbrausen, und schon sprießen die neuen Wurzeln.

 

Pflege von Kakteen und anderen Sukkulenten im Januar

Wer Mitglied bei der Deutschen Kakteengesellschft (DKG) ist, konnte im letzten Jahr monatlich meine Beiträge über die Pflege von Kakteen und anderen Sukkulenten verfolgen.

Gerne möchte ich für alle die nicht die Verbandszeitschrift KuaS beziehen, diese Ausführungen in meinem Blog wiederholen.  Ich hoffe damit ein Verständnis für die Grundsätze der Kakteen- und Sukkulentenkultur vermitteln zu können.

Aloe arborescens ein Winterblüher©DornenProjekt.de

Gewächshaus:

Obwohl sich die meisten unserer Pflanzen jetzt in tiefster Winterruhe befinden, sind regelmäßige Kontrollgänge im Gewächshaus notwendig, u. a. um die Temperatur zu prüfen, denn der Technik kann man nicht blind vertrauen. Ein zu spät entdeckter Heizungsausfall kann böse Folgen haben. Dabei den Ventilator nicht vergessen! Durch die Luftbewegung werden kalte Ecken im Gewächshaus vermieden und die Gefahr der Kondensation feuchter Luft auf den Pflanzen reduziert. Den Gang durchs Gewächshaus nutzt man natürlich auch für eine Kontrolle der Pflanzen auf Fäulnis, Verpilzung oder Schädlinge.

Crassula rupestris©DornenProjekt.de

Temperaturansprüche:

Für die meisten Kakteen und anderen Sukkulenten genügen Überwinterungstemperaturen zwischen 5 und 10 °C. Nur Pflanzen aus wärmeren Regionen benötigen Temperaturen von über 12 °C. Dazu zählen beispielsweise die Gattungen Discocactus, Melocactus, Pilosocereus, Rhipsalis, Schlumbergera, die madagassischen Vertreter der Gattung Pachypodium und einige Euphorbien.

Wassergabe Sukkulenten:

Dickblättrige Sukkulenten wie Echeveria, Crassula, Sedum, Gasteria und Haworthia sollten im Abstand von vier bis sechs Wochen etwas Wasser erhalten. Aber Vorsicht: nicht über die Pflanzen gießen, sonst besteht Fäulnisgefahr! Auch die Vertreter der Gattungen Schlumbergera, Rhipsalis, Epiphyllum und Disocactus benötigen im Winter etwas Feuchtigkeit.

Pachyphytum machucae©DornenProjekt.de

Die Winterwachser unter den Sukkulenten, meist Pflanzen aus den Winterregengebieten des südlichen Afrikas (z. B. Conophytum, Tylecodon, zahlreiche Pelargonien oder Pachypodium namaquanum), die sich etwa von Oktober bis Ende März im Wachstum befinden, benötigen auch jetzt regelmäßige, aber sparsame Wassergaben sowie etwas Dünger.
Je niedriger die Temperaturen, desto zurückhaltender wird gegossen. Ausschlaggebend für den Wasserbedarf sind nicht nur die Mindesttemperatur, sondern auch die tagsüber erreichten Wärmegrade.

Manche sukkulente Arten kommen jetzt schon zur Blüte. Es ist möglichst darauf zu achten, dass deren Wurzelballen nicht komplett austrocknet, da es sonst die ganze Pflanze schwächt.

Wassergabe Kakteen:

Ab Mitte des Monats können die Arten von Notocactus, Parodia, Cleistocactus und Gymnocalycium an sonnigen Tagen sparsam gegossen werden, damit nicht zu viele der Saugwurzeln absterben. Aber das genügt dann auch wieder für 4 Wochen.

Winterschutz mal anders 🙂

 

Schädlinge:

Wer im letzten Herbst noch ausgesät hat sollte die Sämlinge auf Befall von Trauermücken kontrollieren, der auch in der kühlen Jahreszeit auftritt, insbesondere wenn die kleinen Pflänzchen an einem warmen und feuchten Platz im Gewächshaus stehen.

Zimmerkultur:

Bei einer Kultur auf dem Fensterbrett sollte je nach Zimmertemperatur etwas gegossen werden,  je wärmer die Aufstellung, umso mehr. Meist genügen sparsame Wassergaben etwa alle 4–6 Wochen. Da das Licht für einen arttypischen Wuchs zu dieser Jahreszeit für die meisten Arten nicht ausreicht, ist das Ziel, die Pflanzen am Leben zu erhalten, aber kein Wachstum zu veranlassen. Die Folge eines Zuwachses unter unzureichenden Lichtverhältnissen bedeutet, „Vergeilung“,  wobei die Pflanzen sich mit beschleunigtem Längenwachstum dem Licht nähern. Es wird daher jetzt auch nicht gedüngt.

Rhipsalis pilocarpa, braucht auch im Winter etwas Wasser©DornenProjekt.de

Freiland:

Immer häufiger werden Kakteen auch im Freiland, z. B. im Steingarten ausgepflanzt. Diese winterharten Kakteen erfreuen sich steigender Beliebtheit.
In manchen Gebieten fallen im Januar zuverlässig größere Mengen Schnee. Die Schneedecke auf den Pflanzen ist ein guter Winterschutz. Wo der Schnee ausbleibt, ist es ratsam für empfindlichere Arten einen Regenschutz anzubieten, z. B. ein Dachüberstand am Haus. Bei großen Exemplaren wie bei Cylindropuntia imbricata sollte man darauf achten, dass sie unter der Schneelast nicht zusammenbrechen und wenn notwendig, den Schnee mit einer Stange vorsichtig abklopfen.

Cylindropuntia imbricata©DornenProjekt.de

Allgemeine Pflegehinweise:

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, mit dem Umtopfen
zu beginnen, da die Pflanzen sich in der Winterruhe befinden und das Substrat durchgetrocknet ist. Das neue Substrat sollte vollkommen trocken sein. Die umgetopften Pflanzen nicht angießen, damit Wurzelschäden noch gut abtrocknen können. Die Gelegenheit nutzt man natürlich auch, um nach Schädlingen Ausschau halten.

Selbst im Januar kann während der frostfreien Zeit das Gewächshaus oder Zimmer kurz gelüftet werden, besonders an sonnigen Tagen, wenn Tagestemperaturen über 10 °C zu erwarten sind.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, es einmal mit einer Aussaat zu versuchen: Jetzt ist noch genug Zeit, um in den zahlreichen Samenkatalogen zu stöbern. Aber es kann auch schon unter Verwendung von Kunstlicht ausgesät werden.

Stecklingsvermehrung bei Sukkulenten

Stecklinksvermehrung bei anderen Sukkulenten.

Wer gerne seine anderen Sukkulenten vermehren möchte, kann dies aus Samen oder auch aus Stecklingen erreichen.
Viele Grundlagen habe ich bereits bei der Stecklinksvermehrung von Kakteen beschrieben, bitte lies dir das vorher durch.
Oft werden Sukkulenten geschnitten, da sie einfach zu groß geworden sind, die dabei anfallenden Schnittstücke eignen sich sehr gut zum Bewurzeln.
Meist kannst du die so gewonnenen Teile gleich in Erde stecken und sie nach 2-3 Tagen das erste mal leicht angießen oder besprühen.

Sukkulenten Schneiden, Euphorbia
Bei Wolfsmilchgewächsen (Euphorbia) tritt ein weißer Milchsaft nach dem Schnitt aus ©Kaktusmichel.de

Besonderheiten bei Stecklingen.

Bei Wolfsmilchgewächsen (Euphorbia) die Schnittstelle, nach dem Schneiden, in Wasser tauchen bis kein Milchsaft mehr austritt, danach abtrocknen lassen und dann in trockenes Substrat stecken.
Vorsicht der Milchsaft ist leicht ätzend und sollte nicht auf Schleimhäute oder in die Augen kommen. Am Anfang nur sprühen wenn ein Zuwachs sichtbar wird kann auch leicht angegossen werden.

Sukkulenter Blattsteckling
Blattsteckling ©Kaktusmichel.de

Vermehrung über Blätter.

Bei den Gattungen Adromischus, Echeveria, Gasteria und Haworthia ist es auch möglich, über sogenannte Blattstecklinge die Vermehrung zu versuchen. Es gelingt zwar nicht
immer mit allen gesteckten Blättern, doch das Ergebnis liegt meist bei 50 bis 80%, dass sich neue Pflänzchen entwickeln.

Ableger am Bluetenstiel einer Haworthia
Ableger am Blütenstiel©Kaktusmichel.de

Sprossbildung.

Ab und zu kommt es vor, dass sich an einem Blütenstand Jungpflanzen bilden.
Beobachten konnten wir das bei Agave, Haworthia, Gasteria und Astroloba. Daran erkennt man, dass ein Blütentrieb ein umgewandelter Spross ist. Diese Neutriebe produzieren an der Altpflanze schon Wurzelspitzen und können ebenfalls ohne Probleme zur Vermehrung abgenommen werden.
Diese kleinen Pflänzchen, die bereits Wurzelspitzen haben können, in durchlässiges Substrat einsetzen, an einen warmen, halbschattigen Platz stellen und nach einer Woche angießen.

Sprossbildung nach Ausspitzung
Durch entfernen der Mitte, wurde eine Echeveria zum Sprossen angeregt©Kaktusmichel.de

Anregung zum Spross bilden.

Wenn es bei Rosettenbildenden Pflanzen mal nicht mit Blattstecklingen klappt, funktionier vielleicht da aus spitzen. Bei diesem Eingriff schneidest du die Mitte de Pflanze heraus und das Gewächs versucht einen oder meist mehrere neu Triebe auszubilden. Die neu gewachsenen Pflanzen kannst du dann abschneiden und bewurzeln.

Sukkulenten teilen
Am einfachsten geht es mit einer Teilung©Kaktusmichel.de

Teilung

Die einfachste Art der Weitervermehrung ist die Teilung von sprossbildenden Sukkulenten.
Oft brauchst du das Gewächs nur einfach mit einem Ruck auseinander zu ziehen und gewinnst so genügend neue Pflanzen. Aber auch mit einem Messer kannst du nachhelfen am beste so, dass an jedem abgeschnittenen Teilstück noch ein paar Wurzeln verbleiben.

Weitere Tipps in meinem Blog oder auch in meinem Buch.

Graptopetalum macdougallii

Graptopetalum macdougallii, auch als blaue Felsenrose bezeichnet, ein leicht zu kultivierendes Dickblattgewächs (Crassulaceae) aus Mexiko. Dieses Sukkulent ist sehr gut für die Zimmerkultur geeignet oder im Sommer als Ampelpflanze für die Terrasse zu empfehlen.

Der Gattungsname, aufgestellt 1911 von Joseph Nelson Rose, bedeutet nach dem griechischen ‘graptos’ für markieren und dem Wort ‘petalon’ für Blütenblatt, soviel wie gepunktetes Blütenblatt.
Die vorgestellte Art wurde 1940 von Edward Johnston Alexander beschrieben und zu Ehren von T. Macdougall benannt.
Die Pflanzen haben eine Ähnlichkeit mit Echeveria, aber die Blütenstände sind zymös aufgebaut, dies bedeutet der Blütenstand verzweigt sich und trägt an jedem Ende eine Blüte, die Einzelblüte ist sternförmig, fünfzählige, weiß-gelblich mit größeren und kleineren roten Flecken und Punkten. An den Blütenrispen öffnen sich über einen längeren Zeitraum immer wieder neue Blüten. 

Bluete von Graptopetalum macdougallii
Blüten von Graptopetalum macdougallii ©DornenPROJEKT.de

Blätter lanzettlich, fleischig, hellgrün, leicht grau überhaucht und rosettenförmig angeordnet. Es werden oberflächliche Ausläufer gebildet die sich sehr gut zur Vermehrung eignen.

Eine Rosette von Graptopetalum macdougallii
Graptopetalum macdougallii©DornenPROJEKT.de

Diese Art findet man in Mexiko, Oaxaca.

Kultur und Pflege:
Ein heller und sonniger Standort ist notwendig, damit ein gedrungenes Wachstum erhalten bleibt. Nur bei Stecklingen bis zur Bewurzelung einen halbschattigen Standplatz wählen. An das Substrat werden keine besonderen Ansprüche gestellt, es eignet sich Kakteenerde oder auch Blumenerde mit etwas Sand. Sie vertragen im Winter Temperaturen bis 6 °C. Über die Vegetationszeit nicht zu trocken halten. Ein Zeichen von zu wenig Wasser ist es, wenn zu viele Blätter von unten her eintrocknen, dann muss mehr gegossen werden. Die Pflanzen sind ideal für Hängetöpfe,
da sie viele Ausläufer treiben und dann schön herunterhängen.

Wenn einmal Schädlinge auftreten, sind es in der Hauptsache Wollläuse.
Sie können die Pflanze in unserer Gärtnerei in Otzberg-Lengfeld kaufen und auch in unserem Shop.

Text vom Kaktusmichel aus der Gärtnerei Andreae Kakteenkulturen, Bilder Helga Januschkowetz, DornenPROJEKT.
Viel Tipps auch in unserem Buch über Kakteen und Sukkulenten in unserem Buch erhältlich in der Gärtnerei, im Shop oder auch über Amazon.

YouTube Video

Ab und zu muss es auch mal sein,
dass wir in YouTube ein Filmchen einstellen.
In diesem Video werden unsere bis her erstellten Vorträge vorgestellt.
Unterlegt ist das Video mit guter Musik, deshalb
nicht vergessen die Lautsprecher einzuschalten 🙂

Mammillaria theresae©KAKTUSMICHEL.de

Hier unser neuestes Video:

Hier noch unser erfolgreichster:

Viel Spaß beim anschauen wünscht
der Kaktusmichel und Helga