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Wir haben wieder geöffnet!

Ab Mittwoch, den 22. April haben wir wieder normal geöffnet.
Mittwoch – Freitag
von 9:00 – 12:00 Uhr und von 14:00 – 17:00 Uhr  und Samstag von 9:00 – 13:00 Uhr
(Nur Freitag, der 1. Mai und Samstag, der 2. Mai ist geschlossen!)

Außerdem entfällt unser offener Sonntag, da warten wir erstmal ab wie sich alles weiterentwickelt.
Bitte beachtet aber unbedingt unseren Aushang.

Corona Aushang
Corona Aushang

 

Viele Grüße vom Kaktusmichel

Weiterhin geschlossen

Leider zeichnet sich noch kein Ende der Coronakrise ab.
Deshalb fällt nicht nur unser verkaufsoffener Sonntag aus.
Sondern die Gärtnerei ist weiterhin geschlossen.
Nur den Versand halten wir noch aufrecht.
Aber auch hier kann es zu Verzögerungen kommen.
Wir wünschen allen unseren Kunden und deren Familien viel Gesundheit und Ausdauer diese Krise gut zu überstehen.

Grüße zum Jahreswechsel

In unserer Gärtnerei sind nun die Feiertage eingekehrt.
Wir haben bis zum 14. Januar 2020 etwas Erholung verdient.
Danach sind wir wieder frisch gestärkt für Euch da.
Sicher war 2019 ein turbulentes Jahr, eigentlich wollten wir es
etwas ruhiger angehen lassen. Jedoch haben viele Termine, Kunden und Arbeiten im Gewächshaus es hektischer werden lassen als geplant.

Um nur ein paar Highlights zu erwähnen.
Begonnen hat es schon früh im Jahr mit einem Drehtag beim Hessischen Rundfunk und das ganze auch noch live.
Bei Hallo Hessen durften wir mal hinter die Kulissen schauen,
das war natürlich sehr aufregend und spannend.
Im März einen Vortrag bei den Kakteenfreunden Mannheim
über Hybriden mit tollen Blüten und Informationen.
Am 6. April besuchte uns eine Facebookgruppe mit über 20 Leuten.
Es war wie immer eine lustige Gesellschaft 🙂
Am 13. April durften wir bei Heike und René einen kleinen Kakteengarten anlegen. Ansteckend war die Freude der beiden nach der Fertigstellung des Objekts.


Am 12. Mai nahmen wir am Tag der offenen Tür bei den Kakteenfreunden Darmstadt teil. Die Veranstaltung war wieder gut besucht, danke an alle die Zeit hatten und kommen konnten.
Am 1. Juni besuchten uns die Kakteenfreunde aus Stuttgart mit einem Bus. Danke für Euer kommen.
Am 8. Juni trafen sich die Kakteenfreunde aus Michelstadt zu einem Stacheltreff in unserer Gärtnerei, bei dem auch ein Reporter vom Darmstädter Echo anwesend war. Am 22. Juni besichtigten eine kleine Truppe der Hohenloher Kakteenfreunde unsere Gärtnerei.
Am 10. Juli war es ein Bus mit belgischen Kakteenfreunden, die bei uns auf Kakteenjagt gingen 🙂
Am 13. Juli gab es wieder ein amüsantes Treffen von Kakteenbegeisterten einer Facebookgruppe bei uns.
Und am 26. Juni waren es die Kakteenfreunde aus Bonn.
Der hessische Rundfunk war mal wieder zu einem Dreh am
22. Juli für einen Beitrag in der Sendung Hallo Wetter zu Besuch.
21. September konnte ein weiteres Treffen der Facebookfreunde bei uns stattfinden

Und ab September waren unsere Vorträge:
Über Traumgärten und Mesembs in
Fulda, Aschaffenburg, Frankfurt, Darmstadt und Michelstadt gefragt.
Am 16. Oktober erschien ein Beitrag über die Gärtnerei im Darmstädter Echo was zu einem regelrechten Ansturm von Kakteen begeisterten Fans führte.
Das war mal eine grobe Zusammenfassung des Jahres 2019.

Auf geht es in unser letztes Jahr in der Gärtnerei:
Bis jetzt haben sich schon 25 Busse für das neue Jahr angekündigt.
Auch so manche Gruppe wird sich noch einmal bei uns einfinden, bevor wir im Oktober unsere Pforten für immer schließen.
Packen wir es an.
Bis dahin wünschen wir Euch schöne Feiertage und einen guten
Rutsch ins neue Jahr.

Kalender 2020

Das Jahr liegt im Endspurt.
Habt ihr schon an den neuen Kalender gedacht?
Allzu viele Exemplare sind nicht mehr vom unserem
Wandkalender für 2020 auf Lager.

Wer noch einen erwerben möchte, sollte sich etwas sputen.
Am einfachsten ist es noch schnell in der Gärtnerei vorbeizukommen, aber daran denken vom 22. Dezember  2019 bis zum 14. Januar 2020 ist die Gärtnerei geschlossen.
Oder ihr lasst ihn euch zusenden, einfach über den Shop bestellen.
Also wer noch einen braucht, auf geht es. Sonst liegt er nicht mehr rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum 🙂

Ton- contra Kunststofftopf

Oft wird die Frage gestellt:
“Was ist besser ein Tontopf oder ein Kunststofftopf?”
Jeder dieser Töpfe hat vor und Nachteile.

Beginnen wir mit dem Preis da sind einfache Kunststofftöpfe um einiges günstiger im Vergleich zu Tontöpfen.
Aber es gibt bei den großen Kübeln aus Ton oder Kunststoff auch hochpreisige Objekte.

Von beiden Werkstoffen werden relativ viele Formen angeboten.
Wobei gerade bei Kakteen- und Sukkulentensammlern die Vierkanttöpfe aus Kunststoff sehr beliebt sind, da hier möglichst viel bepflanzbareres Erdmaterial auf engstem Raum untergebracht werden kann.

Vierkanttöpfe sind bei Kakteensammlern sehr beliebt ©Kaktusmichel.de

Oft ist es unproblematischer Kunststofftöpfe zu beschaffen, die auch durch geringeres Gewicht leichter zu transportieren sind.

Ein Kunststofftopf lässt sich einfacher reinigen und macht beim umtopfen weniger Probleme. Wer schon einmal aus einem Keramiktopf, der oben enger als unten ist, eine Pflanze befreien wollte wird mir da recht geben.

Ein Pluspunkt für Kunststofftöpfe ist auch die Wasserverwertung.
Während beim Tontopf das Wasser nach außen verdunstet und
somit auch die Wurzeln diesem Wasserfluss folgen.
Das zur Folge hat, die Wurzeln krallen sich gerne an den Topfwänden fest, weil dort noch Feuchtigkeit ist. Beim Umpflanzen werden diese dann leicht abgerissen.
Beim Kunststofftopf geht das Wasser Richtung  Abflussloch,
auch die Wurzeln folgen diesem Weg und hängen weniger an den Außenwänden.

Manchmal werden aus Platzgründen auch eckig und rund kombiniert ©Kaktusmichel.de

Einfache Kunststofftöpfe haben den Nachteil sie werden leichter spröde, was gerade bei den kleineren dünnwandigen Gefäßen schnell mal zu einem Bruch führt.
Sie werden bei Sonnenschein schneller heiß was zu Schädigung der Wurzeln führen kann.
Auch die Standfestigkeit ist ein Pluspunkt für die guten alten Tontöpfe gerade im Freiland.

Aber was macht ein Nostalgie-Fan, wenn er alle Vorteile Nutzen möchte?
Er stellt einfach den Kunststofftopf in den Tonblumentopf (kann auch bemalt werden ).

Plastiktopf einfach in den Tontopf gestellt, eine Alternative©Kaktusmichel.de

Das hat den Vorteil, er hat im Tontopf gleich ein Abflussloch und
muss nicht wie bei einem herkömmlichen Übertopf aufpassen das Stauwasser am Grund stehen bleibt. Wer dazu noch einen Tonuntersetzer verwendet, kann das gute Stück auch am Fensterbrett nutzen ohne Überschwemmung.

Vierkantöpfe im Einsatz©Kaktusmichel.de

Doch für uns Sammler gibt es meistens nur eine Alternative,
der Vierkantige-Kunststofftopf, da können wir viele Pflanzen auf unsere Tische pressen 🙂

Noch eine kurze Aussage über die Topfgröße.
Die meisten Kakteen lieben es nicht in zu großen Töpfen zu sitzen.
In diesen Töpfen befindet sich sehr viel Substrat, das dem zu Folge auch nur langsamer austrocknet.
Darum bei kleineren Pflanzen höchstens eine Daumenbreite bis zum Rand.
Bei großen Pflanzen entsprechend etwas mehr.

Gewächshaus Teil2

Durch meinen Blogbeitrag “Ein Gewächshaus für die Kakteen
erhielt ich einiges an freundlicher Resonanzen.

Oft hieß es:  “…….aber leider fehlt mir der Platz für solch ein Projekt!”
Aufgrund dessen möchte ich diesen Bericht noch hinzufügen. Natürlich geht es auch eine Nummer kleiner. Zum Beispiel mit einem Balkon- oder Minigewächshaus.
Deshalb habe ich mich für Euch umgesehen, was es da noch auf dem Markt gibt.
Ein Anbieter mit gutem Konzept ist zum Beispiel:

Dort kann man nicht nur Gewächshäuser von unter 1 m bis über 4 m Breite von verschiedenen Herstellern beziehen, sondern auch gerade für Leute mit wenig Platz sogenannte Minigewächshäuser. Diese bieten dennoch reichlich Stauraum auch für Kakteen u.a. Sukkulenten.

Mini Gewächshaus “Hamton 5” von ©Gewächshausplaza

Kleingewächshäuser haben den Vorteil wenig Stellplatz zu benötigen, leicht auf- und abbaubar zu sein. Besonders, wenn es nur temporär oder von Frühjahr bis Herbst genutzt werden soll. Auch für eine Überwinterung kann es kostengünstig beheizt werden.

“Growhouse L” mit praktischem Lattenboden. ©Gewächshausplaza

Die Gewächshäuschen sind mit Schiebetüren und beim Typ ‘Hampton’ zusätzlich mit einer seitlichen Lammellenbelüftung versehen. Ideal um stauende Hitze zu vermeiden.

Praktische Lammellenlüftung beim Hampton 5. ©Gewächshausplaza
Durch stufigen Aufbau der Regalfächer kommt auch noch genug Licht an die Pflanzen. ©Gewächshausplaza

Vielleicht ist das genau die Sorte Gewächshaus die auf Ihren vorhandenen Platz und Geldbeutel zugeschnitten ist?
Außerdem muss man nicht der große Handwerker sein, um solch ein Projekt in die Wirklichkeit umzusetzen.

Ein Gewächshaus für die Kakteen

Wer seine Kakteen Jahr für Jahr vom Keller oder den Dachboden in den Garten trägt und die ganze Prozedur im Herbst in die Gegenrichtung startet, für den ist mein Vorschlag sicher nicht so abwegig.

Statt Urlaub ein Gewächshaus aufstellen?

Einmal auf den Urlaub verzichten und das Geld für ein Gewächshaus ausgeben. Jedoch sind im Vorfeld einige Punkte zu klären. Gehört das Grundstück, auf dem das Gewächshaus aufgestellt werden soll, Ihnen? Sonst hat der Vermieter ein Wort mitzureden. Wie groß darf das Gewächshaus sein? Dies bitte mit dem zuständigen Bauamt ihres Wohnortes abklären. Maßgeblich für die Größe ist der umbaute Raum, in der Regel sind bis zu 30 m³ ohne Genehmigung möglich. Der Abstand zum Nachbarn und die Firsthöhe sind dabei ebenfalls zu klären. Manchmal ist es auch eine Frage des Brandschutzes, wenn beispielsweise ein oberirdischer Gastank auf dem Gelände steht. Leider hat in Deutschland jedes Bundesland hierzu seine eigenen Vorschriften. Wenn alle behördlichen Fragen geklärt sind, geht es an die konkrete Planung.

● WAMA Gewächshaus Modell Midi 80
● Seitenhöhe 1,50m / Firsthöhe 2,29m
● Standardausstattung dieses Modells:
– Abschließbare Tür (B 0,80m x H 1,90m), in der Höhe teilbar, Türanschlag rechts
– Dachrinnen mit Fallrohren (links und rechts jeweils 1 Dachrinne mit 1 Fallrohr)
– 6 Dachfenster, manuelle Fensteraufsteller
– Passende Klemmleisten zur sturmsicheren Befestigung der Verglasung, Farbe weiß
● Kompletteindeckung mit 16mm Stegdreifachplatten (U-Wert: 2,3 und Lichtdurchlässigkeit: 76%)
● Optional dazu bestelltes Zubehör:
– Pflanz- und Arbeitstische Größe: 124 x 63 x 92cm (ArtNr PT20602) ohne Einsätze

Vor dem Kauf die Planung!

Wer sein Gewächshaus im Winter beheizt, tut gut daran, ein Fundament zu graben und mit Beton auszugießen und dies gut zu isolieren. Ein Eigenbau ist bei genügend vorhandenen Heimwerker-Fähigkeiten machbar, jedoch meist nicht günstiger. Auf jeden Fall unbedingt vorher eine Kostentabelle für den Materialbedarf aufstellen und die anfallenden Kosten mit dem Preis eines Gewächshauses von der Stange vergleichen, oft sind diese preiswerter. Auch den eigenen zeitlichen Aufwand und Helfer einplanen.

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Soll das Gewächshaus im Winter beheizt werden?

Bei der Materialauswahl immer die späteren Heizkosten im Auge behalten. Hier spielt der U-Wert (früher K-Wert) eine große Rolle. Dieser Wärmedurchgangs-Koeffizient beschreibt die Dämmeigenschaft eines Materials. Je höher der Wert, desto mehr müssen Sie für Heizkosten einplanen. Hier auch noch ein weiterer Blogbeitrag dazu von mir. Eine Mehrausgabe für bessere Isolierung amortisiert sich meist in kürzester Zeit. Zur Auswahl stehen Einfachverglasung, Doppelverglasung, aber auch Doppelsteg- oder Dreifachstegplatten aus Polycarbonat/Plexiglas. Die Einfachverglasung ist das günstigste in der Anschaffung und eignet sich eher für im Winter unbeheizte Gewächshauser bestückt mit winterharten Kakteen und anderen Sukkulenten. Sonst wird der Aufwand für die Isolation für den Winter jedes Jahr im Herbst sehr hoch. Doppelverglasung ist sehr teuer und die Scheiben haben ein enormes Gewicht. Deshalb sollten Doppelstegplatten  von mindestens 16 mm Dicke angestrebt werden. Sowohl die 16 mm oder auch 32 mm haben genügend Stabilität bei jedem Wetter und halten auch mal eine größere Schneelast problemlos aus. Alternativ dazu gibt es Folien-Gewächshäuser, ebenfalls in verschiedenen Größen. Vorteile dieser Häuser sind der geringe Anschaffungspreis, keine Probleme bei Hagelschauer und der schnelle Aufbau. Nachteil bei der Variante mit nur einer Folienschicht, geringe Isolierwerte kurze Lebensdauer der Folie, stärkere Windanfälligkeit und Probleme durch Schneelast.

Aber auch hier besteht die Möglichkeit, sich ein Gewächshaus mit einer Doppelschichtfolie anzuschaffen. Diese haben nicht nur eine höhere Stabilität, sondern sind durch die Luft, die zwischen die Folienschichten geblasen wird auch sehr gut Wärme isoliert. Hier noch ein paar Denkanstöße für die Planung eines Gewächshauses. Es gibt thermisch getrennte Aluprofile, das bedeutet, sie haben fast keine Kältebrücke zwischen drinnen und draußen. Doch diese Profile kosten eine Stange Geld. Lassen Sie sich am besten beim Händler die Wärmeverbrauchswerte errechnen und wägen sie ab, ob die Mehrausgabe für diese Profile sich rechnen.

Hoklartherm Biotop 3 und Vario TH 1 3,27×4,52

Kleine Wärmebedarfs Rechnung aus meinem Buch.

ISBN: 9783494016009 Kakteen und Sukkulenten Michael Januschkowetz

Der Wärmebedarf lässt sich mit folgender Formel errechnen:
Wärmebedarf in Watt = Außenfläche in m² x den U-Wert x Temperaturdifferenz in °C
Das bedeutet beispielhaft:
Bei einem Gewächshaus betragen die
Länge 4 m, die Breite 3 m, die Firsthöhe 2,80 m, die Traufhöhe 1,65 m
und die Schräge von der Traufe bis zum First 2 m. Errechnung der gesamten Außenfläche:
Vorne + hinten 2 x 1,4 x 1,96
Seiten links + rechts 2 x 1,4 x 2,56
Giebel vorne + hinten 1,265 x 1,265
Dach links + rechts 2 x 1,265 x 2,56
Ergibt eine Gesamtfläche von 20,73 qm
Differenz zwischen innen +6 °C und außen -18 °C ist 24
Ermittlung des Wärmebedarfes 20,73 x 2,4 x 24 ergibt aufgerundet
1.200 Watt
Formel: (2 x ((1,4 x 1,96) + (1,4 x 2,56) + (1,265 x 2,56)) + (1,265 x
1,265)) x 2,4 x 24
Dies ergibt eine Außenfläche von 42,55 m².
Es werden Stegdoppelplatten von 16 mm Dicke verwendet, die in
etwa einen U-Wert von 2,4 haben. Bei einer Temperaturdifferenz
von 26 °C (innen 6, außen -20 °C) kommen wir auf einen Wärmebedarf von rund 2.700 Watt.

Dachfenster sind oft undicht.

Zu einem Problem wurden bei mir die Dachfenster zur Belüftung. Gerade im Frühjahr, wenn der Schnee abtaut oder bei starkem Regen, findet das Wasser schnell einen Weg ins Gewächshaus. Deshalb habe ich innen kurze Dachrinnen unterhalb der Dachfenster angebracht, damit das Tropfwasser gezielt abgeführt werden kann. Es ist sehr ärgerlich, wenn durch das getröpfel im Winter schöne Pflanzen abfaulen. Sorgen­freier ist man mit Fenstern die vorne und hinten im Giebel eingebaut sind und auf beiden Seiten direkt über dem Sockel des Gewächshauses, in Kombination genauso effektiv und besser abzudichten als Dachfenster. Manche Gewächshäuser sind so konzipiert, dass große Seitenflächen komplett geöffnet werden können.
Von der Firma Beckmann wurde mir erklärt, es würden für die Dachfenster Spezialgummidichtungen aus EDPM eingesetzt. Die eine absolute Dichtigkeit bei richtiger Montage gewährleisten.

BECKMANN Gewächshäuser Plantarium PLAN 7 und PLAN 12 Ihr Spezialist für Gartenartikel und Gewächhäuser.
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Im Winter zusätzliche Isolation.

Zusätzliche Isolierung im Winter verschafft eine Luftpolsterfolie, deren Anbringung jedoch sehr aufwendig sein kann. Hinzu kommt, dass selbst bei guter Pflege die Folie nur begrenzt lange hält und daher die Neuan­schaffung gleich mit einkalkuliert werden sollte. Am wirkungsvollsten ist die Folie im Inneren des Gewächshauses, jedoch sind Pflanzen oder Tische dabei schnell im Weg. Wird sie außen angebracht, muss man sie gut befestigen, sonst findet man die Folie nach einem Sturm eventuell im Garten des Nachbarn wieder. Da kann sich eine anfangs teurere Stegdoppelplatte schnell rechnen, die auch ohne zusätzliche Isolierung gut für den Winter gerüstet ist
und nicht unbedingt zusätzlich isoliert werden muss.

Voss Thermogewächshäuser

Sonderzubehör.

Ebenso ist eine zweigeteilte Tür im Gewächshaus von Vorteil. Im Sommer hat man dadurch eine zusätzliche Lüftungsmöglichkeit, indem nur die obere Hälfte der Tür geöffnet wird. Die untere Hälfte bleibt geschlossen und Katzen, Mäuse oder anderes Getier bleiben draußen.
Für Licht, Heizgeräte und Ventilator eine entsprechende Stromleitung mit 2 bis 3 Steckdosen einplanen.
Eine günstigere Variante, wenn möglich, das Gewächshaus mit einem eigenen Wasserkreislauf und zusätzlichen Thermostat an die Hausheizung anschließen. Dies spart sehr viel Geld im Vergleich zur Beheizung mit Strom.
Machen Sie an die Regenrinne im Außenbereich einen Ablauf, der in einem Wasserfass endet, Regenwasser ist etwas Kostbares.
Die Gewächshaustische mit Wannen ausstatten, damit die Sukkulenten von unten angestaut werden können. Es ist besser für die Pflanzen. Wer möchte, kann einen Ablasshahn an den Wannen anbringen, um das überschüssige Wasser einige Zeit nach dem Gießvorgang abzulassen. Aber mit der Zeit kennt man die Anstaumenge und der Hahn ist nicht mehr so wichtig.

Kleine Hilfestellung für eine Auswahl.
Links zu Gewächshausherstellern die mir ihr Bildmaterial zur Verfügung stellten:

 

In vier Stunden zum Kakteengarten

Ist es Dir auch schon so ergangen?
Du schaust in Deinen Garten und die eine Ecke gefällt Dir nicht.
Da muss, was getan werden!
So geschehen bei Bekannten von uns.

Ein Wiesenstück, das nicht viel hermacht, soll zu einem Kakteengärtchen umgewandelt werden.©DornenProjekt.de

Da das Wiesenstück ein starkes Gefälle hatte, eignete es sich gut für einen Sukkulenten Garten mit winterharten Kakteen.
Es musste keine extra Drainage dafür gegraben werde.

Skizzen helfen oft weiter.

Beschäftigst Du Dich auch mit so einem Gedanken?
Dann solltest Du am besten erst mal eine Skizze zeichnen und damit dann eine Einkaufsliste erstellen.

Eine Skizze erleichtert die Planung des Projekts©Kaktusmichel.de

Materialbeschaffung.

Danach sondieren, wo bekomme ich mein Material her?
Und welche Mengen brauche ich dazu?

Immer bedenken, kann ich das alles selbst besorgen und transportieren? Sonst kommen  noch zusätzliche Kosten für den Transport hinzu!

Einkaufsliste©Kaktusmichel.de

Erst alles besorgen, dann Arbeiten.

Beginne aber besser erst mit der Arbeit, wenn Material und Pflanzen bereitliegen.
Es gibt nichts Schlimmeres, als fehlendes Baumaterial bei Arbeitsbeginn.
Schon ist Deine Arbeitswut verraucht 🙂

Mulchfolie stoppt den Unterbewuchs, damit nicht gleich wieder Unkräuter im Beet stehen ©DornenProjekt.de

Mulchfolie gegen Unkräuter.

Damit nicht der ganze Rasensoden abgegraben werden muss,
kam eine Unkrautvlies als Untergrund zum Einsatz!
Das Vlies wurde bis unter die Mauersteine verlegt und zusätzlich mit Erdankern gesichert. An Nahtstellen gut überlappen ca. 20 cm.

Aufteilung in kleine Parzellen ©DornenProjekt.de

Um ein Abrutschen des Substrats zu verhindern, legte ich mehrere Parzellen an. Die einzelnen Abschnitte wurden mit den behauenen Mauersteinen abgeteilt. Anschließend, mit durchlässigem Kakteen-Substrat aufgefüllt.

Wie in einem Weinberg wird die Steillage so überbrückt ©DornenProjekt.de

So arbeitet man sich langsam von oben nach unten.

Einpflanzen und abdecken mit Schotter kann in einem Arbeitsgang erfolgen©DornenProjekt.de

Abdecken des Kakteen Substrats.

Zum Abdecken der durchlässigen Erde wurde ein grober Schotter verwendet. Dieser wurde in der Farbe passend zu den Mauersteinen ausgewählt.
Am besten erst die Pflanzen einsetzten und anschließend den Schotter um die Pflanzen auffüllen.

Fertig bepflanzt zum Wachsen bereit©DornenProjekt.de

Nach 4 Stunden war das Kakteengärtchen fertig.

Im Laufe der Jahre wird es dichter zusammenwachsen und somit immer schöner werden.

Ich wünsche Heike und René  viel Spaß mit dem kleinen “Mexikogarten”.

Euer Kaktusmichel

P.s.
Im Juni konnte man schon die ersten Blüten bewundern, siehe unten

Stachel oder Dornen

Dornen (be)stechend schön

Verteidigung, Sonnenschutz und Tropfbewässerung

Keine Rose ohne Dornen, halt das stimmt nicht, denn Rosen haben Stacheln. Das hat sich leider falsch in unserem Sprachgebrauch fest gesetzt. In der Lyrik war der Begriff Dornen wohl besser geeignet zum Reimen als Stacheln.
Stacheln sind nicht mit der Epidermis (Oberhaut) verwachsen sie können deshalb leichter abgebrochen werden und sind keine umgewandelten Organe wie es bei den Dornen der Fall ist.
Helgas Blogbeitrag beschäftigt sich mit einem immer wieder falsch benannten Begriff bei Kakteen.

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