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Stecklingsvermehrung bei Sukkulenten

Stecklinksvermehrung bei anderen Sukkulenten.

Wer gerne seine anderen Sukkulenten vermehren möchte, kann dies aus Samen oder auch aus Stecklingen erreichen.
Viele Grundlagen habe ich bereits bei der Stecklinksvermehrung von Kakteen beschrieben, bitte lies dir das vorher durch.
Oft werden Sukkulenten geschnitten, da sie einfach zu groß geworden sind, die dabei anfallenden Schnittstücke eignen sich sehr gut zum Bewurzeln.
Meist kannst du die so gewonnenen Teile gleich in Erde stecken und sie nach 2-3 Tagen das erste mal leicht angießen oder besprühen.

Sukkulenten Schneiden, Euphorbia
Bei Wolfsmilchgewächsen (Euphorbia) tritt ein weißer Milchsaft nach dem Schnitt aus ©Kaktusmichel.de

Besonderheiten bei Stecklingen.

Bei Wolfsmilchgewächsen (Euphorbia) die Schnittstelle, nach dem Schneiden, in Wasser tauchen bis kein Milchsaft mehr austritt, danach abtrocknen lassen und dann in trockenes Substrat stecken.
Vorsicht der Milchsaft ist leicht ätzend und sollte nicht auf Schleimhäute oder in die Augen kommen. Am Anfang nur sprühen wenn ein Zuwachs sichtbar wird kann auch leicht angegossen werden.

Sukkulenter Blattsteckling
Blattsteckling ©Kaktusmichel.de

Vermehrung über Blätter.

Bei den Gattungen Adromischus, Echeveria, Gasteria und Haworthia ist es auch möglich, über sogenannte Blattstecklinge die Vermehrung zu versuchen. Es gelingt zwar nicht
immer mit allen gesteckten Blättern, doch das Ergebnis liegt meist bei 50 bis 80%, dass sich neue Pflänzchen entwickeln.

Ableger am Bluetenstiel einer Haworthia
Ableger am Blütenstiel©Kaktusmichel.de

Sprossbildung.

Ab und zu kommt es vor, dass sich an einem Blütenstand Jungpflanzen bilden.
Beobachten konnten wir das bei Agave, Haworthia, Gasteria und Astroloba. Daran erkennt man, dass ein Blütentrieb ein umgewandelter Spross ist. Diese Neutriebe produzieren an der Altpflanze schon Wurzelspitzen und können ebenfalls ohne Probleme zur Vermehrung abgenommen werden.
Diese kleinen Pflänzchen, die bereits Wurzelspitzen haben können, in durchlässiges Substrat einsetzen, an einen warmen, halbschattigen Platz stellen und nach einer Woche angießen.

Sprossbildung nach Ausspitzung
Durch entfernen der Mitte, wurde eine Echeveria zum Sprossen angeregt©Kaktusmichel.de

Anregung zum Spross bilden.

Wenn es bei Rosettenbildenden Pflanzen mal nicht mit Blattstecklingen klappt, funktionier vielleicht da aus spitzen. Bei diesem Eingriff schneidest du die Mitte de Pflanze heraus und das Gewächs versucht einen oder meist mehrere neu Triebe auszubilden. Die neu gewachsenen Pflanzen kannst du dann abschneiden und bewurzeln.

Sukkulenten teilen
Am einfachsten geht es mit einer Teilung©Kaktusmichel.de

Teilung

Die einfachste Art der Weitervermehrung ist die Teilung von sprossbildenden Sukkulenten.
Oft brauchst du das Gewächs nur einfach mit einem Ruck auseinander zu ziehen und gewinnst so genügend neue Pflanzen. Aber auch mit einem Messer kannst du nachhelfen am beste so, dass an jedem abgeschnittenen Teilstück noch ein paar Wurzeln verbleiben.

Weitere Tipps in meinem Blog oder auch in meinem Buch.

Graptopetalum macdougallii

Graptopetalum macdougallii, auch als blaue Felsenrose bezeichnet, ein leicht zu kultivierendes Dickblattgewächs (Crassulaceae) aus Mexiko. Dieses Sukkulent ist sehr gut für die Zimmerkultur geeignet oder im Sommer als Ampelpflanze für die Terrasse zu empfehlen.

Der Gattungsname, aufgestellt 1911 von Joseph Nelson Rose, bedeutet nach dem griechischen ‚graptos‘ für markieren und dem Wort ‚petalon‘ für Blütenblatt, soviel wie gepunktetes Blütenblatt.
Die vorgestellte Art wurde 1940 von Edward Johnston Alexander beschrieben und zu Ehren von T. Macdougall benannt.
Die Pflanzen haben eine Ähnlichkeit mit Echeveria, aber die Blütenstände sind zymös aufgebaut, dies bedeutet der Blütenstand verzweigt sich und trägt an jedem Ende eine Blüte, die Einzelblüte ist sternförmig, fünfzählige, weiß-gelblich mit größeren und kleineren roten Flecken und Punkten. An den Blütenrispen öffnen sich über einen längeren Zeitraum immer wieder neue Blüten. 

Bluete von Graptopetalum macdougallii
Blüten von Graptopetalum macdougallii ©DornenPROJEKT.de

Blätter lanzettlich, fleischig, hellgrün, leicht grau über haucht und rosettenförmig angeordnet. Es werden oberflächliche Ausläufer gebildet die sich sehr gut zur Vermehrung eignen.

Eine Rosette von Graptopetalum macdougallii
Graptopetalum macdougallii©DornenPROJEKT.de

Diese Art findet man in Mexiko, Oaxaca.

Kultur und Pflege:
Ein heller und sonniger Standort ist notwendig, damit ein gedrungenes Wachstum erhalten bleibt. Nur bei Stecklingen bis zur Bewurzelung einen halbschattigen Standplatz wählen. An das Substrat werden keine besonderen Ansprüche gestellt, es eignet sich Kakteenerde oder auch Blumenerde mit etwas Sand. Sie vertragen im Winter Temperaturen bis 6 °C. Über die Vegetationszeit nicht zu trocken halten. Ein Zeichen von zu wenig Wasser ist es, wenn zu viele Blätter von unten her eintrocknen, dann muss mehr gegossen werden. Die Pflanzen sind ideal für Hängetöpfe,
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da sie viele Ausläufer treiben und dann schön herunterhängen.

Wenn einmal Schädlinge auftreten, sind es in der Hauptsache Wollläuse.
Sie können die Pflanze in unserer Gärtnerei in Otzberg-Lengfeld kaufen und auch in unserem Shop.

Text vom Kaktusmichel aus der Gärtnerei Andreae Kakteenkulturen, Bilder Helga Januschkowetz, DornenPROJEKT.
Viel Tipps auch in unserem Buch über Kakteen und Sukkulenten in unserem
Buch erhältlich in der Gärtnerei, im Shop oder auch über Amazon.
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YouTube Video

Ab und zu muss es auch mal sein,
dass wir in YouTube ein Filmchen einstellen.
In diesem Video werden unsere bis her erstellten Vorträge vorgestellt.
Unterlegt ist das Video mit guter Musik, deshalb
nicht vergessen die Lautsprecher einzuschalten 🙂

Mammillaria theresae©KAKTUSMICHEL.de

Hier unser neuestes Video:

Hier noch unser erfolgreichster:

Viel Spaß beim anschauen wünscht
der Kaktusmichel und Helga

Bestäubung bis zur Aussaat

Oft werde ich gefragt wie sät man eigentlich Kakteen und andere Sukkulenten aus?
Hier ein kleiner Leitfaden für Aussaat von Kakteen und anderen Sukkulenten.
Zuerst brauchen wir mal Samen, den wir entweder beim Kakteenzüchter kaufen oder wir gewinnen ihn von eigenen Pflanzen.

Von der Bestäubung bis zum Kakteen-/Sukkulentensamen.
Nun müssen wir uns im klaren sein wollen wir nur mal ausprobieren wie das Ganze funktioniert oder können wir gezielt eine Pflanze vermehren. Bei einer Artreinen Weitervermehrung brauchen wir zwei verschiedene Pflanzen von der gleichen Gattung und Art. Kommt es nicht so sehr auf die Artreinheit des Aussaatmaterials an, dann können wir versuchen zwei Blüten die gerade an unseren Kakteen geöffnet sind zu bestäuben. Eine Bestäubung zwischen unterschiedlichen Gattungen gelingt nicht immer,  es ist schwierig und es kann misslingen. Wir sehen den ersten Erfolg, wenn sich an der bestäubten Pflanze eine Samenkapsel bildet. Eines haben wir daraus gelernt, meist brauchen wir zwei verschiedene Individuen. Diese können von der gleichen Art sein oder auch nur nahe verwandt.
Ob wir zwei Pflanzen brauchen hängt auch davon, ob die zu bestäubende Pflanze selbstfertil (selbstbestäubend) oder selbststeril (nicht selbstbefruchtend) ist. Die oben erklärte Vorgehensweise wenden wir bei selbststerilen Pflanzen an (das ist die größte Gruppe der Kakteen). Haben wir Glück das die Pflanze selbstfertil ist,  dann genügt es schon wenn zwei Blüten am gleichen Kaktus geöffnet sind und wir bestäuben diese gegenseitig.

Wie funktioniert die Bestäubung?
Ganz einfach, den reifen Pollen mit einem Pinsel, Wattestäbchen oder einer Pinzette vorsichtig von den Pollenträgern ab streifen. Danach den Pollen auf der Narbe der zu bestäubenden Pflanze aufbringen, siehe Grafik unten.

Pollen-und-Narbe

Wie geht es weiter?
Bei erfolgreicher Bestäubung verdickt sich die Blütenröhre bis die Frucht fertig ausgebildet ist. Die Samenkapsel muss vollständig ausgereift sein bevor es an die Ernte geht. Manchmal erkennt man es daran, dass sie aufplatzt und der Samen sichtbar wird. Oder die Farbe verändert und sich leicht von der Pflanze ablösen lässt. Sie trocken wird und nur noch eine Papierartige Hülle den Samen umschließt. Die Samenreife kann nach einem oder gar erst nach zwölf Monaten eintreten, dies ist von Art zu Art unterschiedlich.

"Erntedank" verschiedene Samenkapseln
„Erntedank“ verschiedene Samenkapseln

Samenreinigen
Die Samen müssen jetzt gereinigt, das heißt vom Fruchtfleisch befreit, werden. Je nach Gattung ist das leichter oder schwerer zu bewerkstelligen. Bei Turbinicarpus, Astrophytum und Ariocarpus ist der Samen nach der Fruchtreife nicht mehr mit dem Fruchtfleisch verbunden. Sondern bereits trocken und kann einfach ausgeschüttelt werden. Ein entfernen der Schmutzpartikel genügt und wir haben sauberes Aussaatmaterial. Während  bei Echinocereus, Mammillaria und Echinopsis es schon etwas aufwendiger wird. Hier muss der Samen erst vom anhaftenden Fruchtfleisch befreit werden. Meist geschieht dies durch auswaschen in einem Sieb oder Leinen Beutelchen und anschließenden Trocknen. Ist weniger Fruchtfleisch an den Samen, kann es auch genügen die Samen zwischen zwei Papiertüchern hin und her zu reiben.
Ein anschließendes Beizen der Samen halte ich nicht für unbedingt notwendig. Wer dies aber als Vorbeugung gegen Pilze tun möchte, nimmt dazu Kaliumpermanganat, es genügt eine kleine Menge davon.[amazon_link asins=’B00E4ZGP6A‘ template=’ProductAd‘ store=’andreaekaktee-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’7f6d4cb2-2618-11e8-a5d1-6bbc7f6e488e‘] Es gibt es als fertige Lösung oder als Pulver diese in Wasser auflösen, es ist genug, wenn sich das Wasser leicht verfärbt. Die Samen darin schwenken und danach trocknen lassen.  Jetzt lagern wir den Samen noch für 4-6 Wochen an einem kühlen aber luftigen Ort, damit die Keimsperre im Samenkorn abgebaut ist. Die Keimsperre ist notwendig, damit die Körner nicht schon in der Fruchtkapsel zur Keimung kommen.

Die Aussaat
Das wichtigste was man wissen sollte ist, das Kakteen Lichtkeimer sind. Das bedeutet, der Kakteensamen wird nicht mit Substrat abgedeckt. Nur auf die vorbereitete Erde ausstreuen und kurz andrücken, damit er eine Verbindung zum Substrat hat. Ich streue circa 50-100 Korn in einen Topf der circa 6 auf 6cm groß ist, das ist Platz genug für die nächsten 12-15 Monate unserer Sämlinge.
Das Aussaatsubstrat ist größtenteils mineralisch mit einem Zusatz aus Kokosfasern so genannter Kokohum, es gibt sie als gepresste Barren. Übrigens das Substrat bekommen sie auch bei mir in der Gärtnerei fix und fertig gemischt.
Aussaatgefäße sind ausgediente Kunststoffbehälter, wie sie zum Beispiel für Fleischsalat verwendet werden, Senfgläser mit Deckel, Kunststofftöpfe mit Klarsichtfolie abgedeckt, oder eine Kunststofftüte in die man einen Topf stellt und diese oben zubindet. [amazon_link asins=’B009ZANS3W‘ template=’ProductAd‘ store=’andreaekaktee-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’ec23a66c-2618-11e8-9e21-55aa93eb18c8′]Natürlich sind die Aussaatschalen mit Deckel und Heizung, die auch für Tomatenaussaat und so weiter angeboten werden die First-class Lösung für unsere Aussaaten.
Zusatzbeleuchtung (am besten Lampen mit einer Farbtemperatur von 6500K) sind je nach Jahreszeit von Vorteil. [amazon_link asins=’B01HPOFNGY‘ template=’ProductAd‘ store=’andreaekaktee-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’825d723e-2619-11e8-80ea-f3b12e7f838b‘]Aber wer ab März oder April aussät wird mit dem Licht auf der Fensterbank ganz gut auch ohne Lampenzusatz  auskommen. Wie schon gesagt Kakteen sind Lichtkeimer und benötigen zur Keimung Helligkeit, aber bei direkter Sonneneinstrahlung kann es zum Hitzestau unter der Plastikhaube kommen und die Keimlinge kochen regelrecht ab. In den ersten 4-8 Wochen wird deshalb der Aussaatbehälter mit Papier oder Gaze abgedeckt, so dass ein diffuses Licht entsteht. Dies vermindert auch gleichzeitig die Algenbildung. Der günstigste Temperaturbereich für die Keimung liegt zwischen 15°C und 35°C. Starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sind der erfolgreichen Keimung dienlich.  Das Substrat sollte während dem ganzen Keimungsprozess nie ganz austrocknen. Wichtig ist auch, dass das Anstauen der Aussaatgefäße nur von unten geschieht und kein Regenwasser verwendet wird. Dies kann durch die Verschmutzungen in der Luft, die während des Regens mit ausgewaschen werden, zur schnelleren Algenbildung auf dem Substrat führen. Ich nehme Leitungswasser und dazu pro Liter 0,5gr Chinosol (Chinolinolsulfat-Kaliumsulfat), erhältlich in der Apotheke oder bei Amazon, zum desinfizieren. [amazon_link asins=’B00EXE86TG‘ template=’ProductAd‘ store=’andreaekaktee-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’ad6008e2-2619-11e8-a6b0-971392e61094′]Auch Versuche mit Schachtelhalmtee waren erfolgreich.[amazon_link asins=’B01278NXI8′ template=’ProductAd‘ store=’andreaekaktee-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’d54b4dd7-2619-11e8-a907-117de5d349d4′] Die Aussaatbehälter sollten mindestens 4-5 Wochen verschlossen bleiben. Dann müssten die meisten oder sogar alle Samen gekeimt haben. Eine stetige Kontrolle während dieser Zeit ist unerlässlich um ein austrocknen oder gar einen Pilzbefall zu vermeiden.

Hurra, man erkennt schon kleine Pflänzchen, was soll ich jetzt tun?
Früher habe ich immer schon 2-3 Monate nach der Keimung pikiert, oft mit katastrophalen Ausfälle. Die Keimlinge hatten noch nicht genügend Substanz um in der rauen Wirklichkeit zu überleben. Ich habe dann festgestellt, wenn sie ein Jahr im Aussaattopf Kopf an Kopf standen das sie für das pikieren in neue Erde viel besser gerüstet waren. Doch dann sollte man nicht vergessen die Sämlinge ab und zu mit schwachen Düngergaben zu füttern, damit sie die Zeit in dem mageren Aussaatsubstrat überstehen. Nach dem Pikieren werden die kleinen Kakteen ein paar Wochen schattig aufgestellt bis sie etwas erstarkt sind und dann wie die großen Kakteen weitergepflegt.
Also dann kann es ja losgehen mit der Kakteenzucht.

Mist, da habe ich den falschen Samen erwischt!
Mist, da habe ich den falschen Samen erwischt!

Termine im Frühjahr

So langsam kommen die Knospen aus den Startlöchern.
Auch für die Gärtnerei stehen die ersten wichtigen Termine für das Frühjahr an.
Schon am kommenden Sonntag den 4. März haben wir unseren ersten verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr.
Von 10-13 Uhr stehen wir für Sie parat. Es heißt allso schauen, beraten lassen und einkaufen. Wer möchte kann an diesem Tag natürlich auch einen Kaffee oder Tee bei uns trinken.

Trichocereus Hybriden in Blüte
Noch ist es mit den Blüten nicht so weit. Aber die ersten Knospen warten schon©Kaktusmichel.de

Am 7. März halten wir in Wiesbaden einen Vortrag über die Grundlagen rund um unser Hobby. Das Motto lautet „Alles was Sie schon lange über Ihren Kaktus wissen wollten“.
Wir werden mit vielen Bildern und genügend Input die Anwesenden unterhalten.
Kommen Sie doch auch vorbei der Eintritt ist kostenlos.
Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Treffpunkt: Kleiner Saal des Turnverein Biebrich 1846, Rathenauplatz 13 in 65203 Wiesbaden. Wir und die Kakteenfreunde Wiesbaden freuen sich über viele Zuschauer.

Der Blütenstand von Euphorbia fimbriata
Euphorbia fimbriata in Blüte. Aus dem Vortrag: Grundlagen zur Kultur von Kakteen und anderen Sukkulenten©Kaktusmichel.de


Für alle bei denen Heilbronn etwas näher liegt, bietet sich der 3. April an,
dann können Sie gleich zwei Vorträge in der Ortsgruppe von uns anschauen.
Zum einen: „Vom Bild zum Multimediavortrag“ und als zweiten „Sukkulenten im Nahbereich“. Dort finden Sie uns im Ristorante „La Rustica“ am Stämmlesbrunnen (im Läpplezimmer), 74189 Weinsberg, Rappenhofweg 10. Die Vorträge beginnen um 19:30 Uhr.
Achtung der offene Sonntag bei Andreae Kakteenkulturen im April, ist wegen der Osterfeiertage eine Woche später also erst am 8. April von 10-13 Uhr.

Die Blüten von Huernia hislopii
Huernia hislopii, aus dem Vortrag vom Bild zum Multimediavortrag©Kaktusmichel.de


Am 12. April haben Sie wieder eine Gelegenheit zwei Vorträge von uns zu sehen.
Dieses mal in Aschaffenburg. Der Treffpunkt der Kakteenfreunde aus Aschaffenburg ist die DJK-Gaststätte im Ludwig-Wolker-Haus, Kleine Schönbuschallee 130, 63741 Aschaffenburg.
Dort halten wir ab 20 Uhr die beiden Vorträge: „Lebenskünstler Bromelien“ und „Vom Bild zum Multimediavortrag“.

Ein Bromelien Hybride mit dem Namen Aechmea `Blue Rain´
Aechmea `Blue Rain` Bild aus dem Vortrag Lebenskünstler Bromelien von Helga Januschkowetz©DornenPROJEKT.de


Bei allen Vorträgen ist der Eintritt frei aber nie umsonst.
Schreiben Sie sich die Termine auf damit Sie keinen vergessen 🙂
Bei unseren Vorträgen sind Gäste immer willkommen.
Helga und der Kaktusmichel freuen sich auf Ihr kommen.
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Ruschia gemina

Ruschia gemina kommt aus der Gruppe der Mesembryanthemum und der Aizoaceae-Familie.
I
m allgemeinen Sprachgebrauch werden sie als Mittagsblumengewächse bezeichnet.
Die Erstbeschreibung erfolgte 1927 von L. Bolus als Cerochlamys gemina.

Ab 1929 führt man diese Gattung unter Ruschia.
Der Artname gemina bedeutet doppelt oder zweifach, was wahrscheinlich wegen der sich paarweise gegenüberstehenden Blätter gewählt wurde.

Ruschia gemina in Blüte©Kaktusmichel.de

Den Erstfund stammte aus Südafrika, in der Karoo bei Rooihoogte, zwischen Ladismith und Lainsburg.
Dort wachsen sie in trockenen bis halbtrockenen Gebieten.
Die Gattung Ruschia, benannt nach einem namibischen Bauern, ist sehr groß, etwa 216 Arten zählen zu ihr. Je nach der Wuchsform, der Blüten oder der Samenkapseln werden sie in verschiedenen Untergattungen gegliedert.
Es sind Arten darunter die bis zu 1,5 m hoch werden, aber manche bilden auch nur ganz flache Polster aus.
Auffallend sind die holzigen Wurzeln, die immer fast vertrocknet aussehen.
Auch die Zweige neigen dazu rasch zu verholzen. Im unteren Bereich trocknen die sukkulenten Blätter stark aus aber bleiben fest mit der Pflanze verbunden.

Ruschia gemina, dreikantige Blätter und durchscheinende Punkte in der Epidermis©Kaktusmichel.de

In der Gattung variieren die Blüten von weiß über rosa bis lila.
Bei der Vorgestellten Art ist es eine schöne fliederfarbe.

Die Blüten sind mehrere Tage geöffnet und werden von Tag zu Tag größer.
Ein Gattungsmerkmal sind die dreieckigen Blätter und die vielen transparenten Punkte auf der Epidermis.

Die Früchte sind holzige Kapseln mit 5 oder 6 Kammern, die erst öffnen wenn Wassertropfen auf sie fallen, wie wir sie auch bei anderen Aizoaceen kennen.
Da sie im Winterregengebieten vorkommen blühen sie bei uns auch zu dieser Jahreszeit.
Vermehrung über Stecklinge oder Samen.

Viel Pflanzenbeschreibungen und Tipps auch in meinem Buch über
Kakteen und Sukkulenten.

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Senecio haworthii

Linné leitete den Namen „Senecio“ 1753 vom lateinischen sénis oder senex für „alter Mann“ oder „Greis“ ab und bezieht sich dabei auf die weißen Wollbüschel an den Samen, die wie ein Fallschirm fungieren.
Botanisch wird der Wollschopf, der aus der reifen Frucht schaut, auch als Pappus bezeichnet.
Man spricht bei ihnen bis heute auch von „Greiskräutern“. Diese in die Familie der Korbblüher (Asteraceae) gehörende Gattung ist sehr variabel, so besteht sie aus über 2.000 Arten, die ein- bis mehrjährige Sträucher ausbilden und über die ganze Welt verbreitet sind.
Laut Jacobsen sind davon über 100 Arten Blatt- und Stammsukkulenten oder beides. Darunter sind Pflanzen, die zu hohen Büschen werden, einige sind Hängepflanzen und wieder andere wachsen schlangenartig am Boden entlang.
Fast allen ist gemein, dass sie Giftstoffe enthalten und der Saft einen starken, manchmal auch scharfen Geruch ausströmt.
Die einzelnen Röhrenblütchen sind, mit oder ohne Strahlenblüten (Zungenblüten), zu mehreren als Blütenstand in einem Körbchen zusammengefasst, daher der Name Korbblütler.
Als Dolde oder endständig entspringend, erscheinen Blüten in gelb, weiß, rot oder lila. Vermehrung über Kopfstecklinge oder Samen. Weitere Infos zu der Gattung Senecio.

Senecio haworthii ©Kaktusmichel.de

Die hier vorgestellte Art früher auch Senecio tomentosa genannt, wurde nach dem Entdecker Adrian Hardy Haworth beschrieben.
Er entdeckte sie 1803 in der Sammlung des Stockwell Botanical Garden.
Die Heimat dieser Pflanze ist in Südafrika, Kapprovinz in der Kleinen Karoo (Richtersveld) auf 900 – 1200 m.
Durch ihren Naturstandort in felsigen Hängen ist sie an große Trockenheit gewöhnt, deshalb sollte sie auch in Kultur nicht zu feucht gehalten werden. Im amerikanischen Raum wird sie wegen der bewollten Blätter und Stiele auch Woll- oder Kokonsenecio genannt, in Afrika aber auch Zunderstrauch da die abgeschälte Wolle sehr leicht brennt. Die Pflanzen können eine Höhe von über 60 cm erreichen, meist aufrecht wachsend. Die Blüte soll gelb sein, bei uns ist diese Art aber recht blühfaul.

Senecio haworthii, hier sieht man gut die Wolle auf den Blättern ©Kaktusmichel.de

Vermehrung in der Regel über Stecklinge aus einzelnen Blättern oder Stammstücken. Der Standort sollte sehr hell und sonnig sein damit die Pflanze gedrungen bleibt. Im Winter werden Temperaturen bis knapp unter den Gefrierpunkt kurzzeitig, bei trockenem Substrat vertragen. Pflanzen die öfters geschnitten werden haben einen schöneren Wuchs. Schädlinge mögen zum Glück diese Art nicht.
Mehr über Kakteen und Sukkulenten in unserem Buch, bestellbar über unseren Shop oder Amazon.
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Licht und Sukkulente Pflanzen

Nicht jeder Platz im Haus ist für unsere Sukkulenten optimal.
Man sollte bedenken, dass Licht nicht nur für die
Photosynthese wichtig ist, also zur Energiegewinnung,
sondern es dient auch zur Entwicklung der Blüten, Blatt- und Körpergröße.

Reichlich Blüten und gutes Wachstum ist nur mit optimalen Lichtverhältnissen zu erreichen. ©Kaktusmichel.de


Nicht zuletzt werden die Pflanzen auch krankheitsanfälliger durch Lichtmangel.
Bedenken Sie, dass die Sukkulenten in ihrer Heimat viel mehr Licht erhalten als bei uns in den Wohnräumen.

Im Sommer haben wir im Freien, an klaren Tagen, eine Beleuchtungsstärke
um die 100 000 Lux ©Kaktusmichel.de


Im Sommer haben wir im Freien, an klaren Tagen, eine Beleuchtungsstärke um die 100 000 Lux, selbst an trüberen Tagen sind es noch 20000 Lux.
Selbst in unseren Breitengraden erreicht die Helligkeit bei bedecktem
Himmel im Dezember noch ca. 5000 Lux.
Während wir im Sommer an einem Südfenster, auf dem Fensterbrett 10000 Lux Lichtausbeute bekommen, haben wir in der Herbst- und Winterzeit direkt hinter der Fensterscheibe nur noch etwa 2000 Lux.
Bereits einen Meter von der Scheibe entfernt kommen wir an solchen Tagen nur noch auf ca. 500 Lux und bei 3m Abstand zum Fenster verringert sich der Wert auf magere 100 Lux.
Die minimale Lichtstärke für Kakteen und Sukkulenten sollte aber zwischen 1500 und 3000 Lux liegen.
Wer seine Kakteen zum Beispiel, 2m vom Fenster entfernt aufstellen möchte, erreicht diese Werte nur an einem sehr hellen Sommertag und das nur bei geöffneten Gardinen und geradlinigem Lichteinfall, da von einer 90% Verringerung der Beleuchtungsstärke auf dieser Strecke auszugehen ist.
Auch haben viele Zimmerfenster eine Folie im Verbundglas integriert,
sie filtert den UV-Anteil heraus, damit die Räume weniger aufgeheizt werden und der schädliche UV-Anteil draußen bleibt.
Dies ist für uns Menschen gut, für die meisten Pflanzen jedoch fatal.

Durch Lichtmangel vergeilter Chamaecereus silvestrii Hybride, die Spitzen werden immer dünner und suchen nach Licht.©Kaktusmichel.de


Nicht jeder hat einen Luxmeter zur Hand um die einfallende Lichtmenge zu testen und die eigene Sensorik hilft da auch nur bedingt weiter.
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Wir fühlen uns auch noch bei 50 Lux wohl, dies ist der Wert einer einfachen Glühlampe.
Sie können aber anhand der Wuchsform (Habitus) ihres Gewächses ablesen, ob die Lichtmenge genügt.
Anzeiger für zu wenig Licht sind:
Eine vorher kugelige Pflanze wächst spitz weiter.
Säulen wachsen in Richtung des Fensters.
Der Areolenabstand bei Kakteen hat sich vergrößert.
Bei den anderen Sukkulenten wird die Distanz zwischen den Zweigen,
oder von Blatt zu Blatt immer größer.

Das linke Exemplar von Crassula ovata bildet wegen Lichtmangel einen längeren Stamm aus, die Blätter sind zu weit auseinander. Rechts ein gesundes Exemplar. ©Kaktusmichel.de


Wer fernab vom Fenster dennoch Kakteen und Sukkulenten halten möchte, muss deshalb mit künstlichem Licht nachhelfen.
Früher verwendete man dafür Natriumdampflampen oder MH-Lampen mit hohen Anschaffungskosten, große
m Platzbedarf, hohem Stromverbrauch und einem schlechten Wirkungsgrad, da sehr viel Energie in Wärme statt in Licht umgewandelt wurde.
Eine gute Alternative sind günstigere Leuchtstoffröhren, wie zum Beispiel die Lumilux Tageslicht / daylight mit 3250 Lumen und einem Farbspektrum das dem Tageslicht gleich kommt.
Heutzutage ist auch die LED-Forschung schon aus den Kinderschuhen
herausgewachsen und bietet sehr brauchbare
Leuchtmittel an,
die außerdem noch eine längere Lebensdauer
und einen geringen Stromverbrauch haben.

Gesehen bei Hagebaumarkt und Amazon, Biogreen L15


Leider vermisse ich bei d
iesen LED GROW Pflanzenlampen oft die Angabe über das Farbspektrum welches sich im Bereich von 5500 – 6000 Kelvinbewegen sollte und auch die Angabe
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der Lichtstärke in Lumen (Das ist die Anzahl Lux pro Quadratmeter bei 1 Meter Abstand) sind in der Regel bei solchen speziellen Lampen nicht angegeben. Also besser beim Fachhändler erkundigen, welche Fläche ausgeleuchtet werden kann und wie groß der Abstand zu den Pflanzen sein muss.
Ist eine Angabe der Lumen und dem Abstrahlwinkel in der technischen
Beschreibung der
Leuchtmittel vorhanden, kann man sich leicht über dieses Online Formular die erreichten Lux errechnen.

Hier noch Informationen über den Lichtbedarf einiger Pflanzen aus dem sukkulenten Bereich (Angaben aus dem Internet).
Sansevieria trifasciata soll schon mit 300 Lux klar kommen.
Der Drachenbaum, Dracena deremensis braucht nur etwa 600 Lux.
Viele Arten aus der Gattung Tillandsia wachsen gut bei ca. 800 Lux.
Crassula falcata und der Geldbaum (Crassula ovata) benötigen 1800 Lux. Euphorbia trigona und die meisten anderen Kakteen sollten mindestens 2000 Lux erhalten.

Und noch eine kurze Anmerkung diese Werte beziehen sich auf eine ganzjährige Zimmerkultur der Pflanzen.
Wer seine Kakteen im Sommer im Freien stehen hat und sie nur im Winter im Zimmer oder Keller „
einlagern“ muss, kann diese Werte bei trockener Überwinterung und einem kühlen Raum auch deutlich unterschreiten.

Weiterführende Links:

Einige Luxwerte für Zimmerpflanzen.
Wachstumsfaktoren bei Zimmerpflanzen in Hortipedia.
Wer es ganz genau wissen will hier noch ein Beitrag im Schweizer Grower Forum.
Und natürlich unser Kakteen und Sukkulentenbuch.
Wer lieber über Amazon bestellt klickt hier.

 

 

Ein ungebetener Gast die Wolllaus

Ein häufiger „Gast“ auf unseren Kakteen ist die so genannte Woll- oder Schmierlaus, der Namen kommt von ihrem meist wolligen Pelz und ihrem watteartigen Gespinst, in dem sie ihre Eier ablegt
Es gibt mehrere Arten (an die 1000 verschiedene), die auch auf Grund ihrer schmierigen Ausscheidung beim zerdrücken „Schmierläuse“ genannt werden.
Pseudococcidae so lautet ihr wissenschaftlicher Namen ist gefürchtet auf unseren Pflanzen. Sie kann sie sich rasend Vermehren. Das Weibchen legt an die 500 Eier und bringt es bei  guten Bedingungen auf bis zu 8 Generationen im Jahr.

Diese Pflanze ist fast komplett mit Schmierläusen besetzt.©Kaktusmichel

Gefährlich macht diesen Schädling nicht nur das er unsere Kakteen und Sukkulenten aussaugt, sondern das er mit seinem Kiefer auch noch chemische Zusätze in die Fraßstelle infiziert, die den Pfleglingen zusätzlich das Leben schwer machen. Außerdem scheiden die Tiere einen Zuckerstoff aus der auf der Pflanze oft noch einen Russtaupilz ansiedelt.
Vorbeugen sollte man seine Kakteen öfter von allen Seiten auf Läuse überprüfen und auch Neuzugänge genauer betrachten.
Haben wir erst einmal diese Schädlinge in der Sammlung festgestellt gilt es rasch zu handeln.

Wolllaus aus der Nähe©Schröder

Wer nicht gerne mit der Chemischen Keule an die Pflanzen gehen will, kann es auch mit einer Mischung aus 500ml Wasser und  einem Esslöffel Pflanzenöl versuchen, die er über die Pflanze sprüht. Ein weiteres Hausmittel  besteht aus  5ml Spülmittel, 5ml Spiritus und 500ml Wasser,  mit dieser Lösung wird die Pflanze abgewaschen. Dies sollte mindestens zweimal im Abstand einer Woche geschehen auch danach nicht vergessen die Pflanze nach einiger Zeit auf Neubefall zu überprüfen.
Sehr gute Wirkung zeigt auch das Biologische Mittel Spruzit von Neudorf.
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Oft ist es ratsam den ganzen Bestand an Pflanzen zu Behandeln, da es nicht auszuschließen ist das der Befall an anderen Sukkulenten auch schon begonnen hat.
Dann helfen meist nur noch chemische Mittel auf Systemischer Basis die es als Granulat zum Ausstreuen oder zum Auflösen gibt.

Wolllaus mit Nest

Beherzigen sie die Regel eine Pflanze die sich wohl fühlt bekommt selten Schädlinge. Also bieten sie ihrem Kaktus einen für ihn idealen Platz an und geben sie ihm außer Wasser des Öfteren auch etwas Dünger denn eine kräftige Pflanze kann sich gegen Schädlinge  besser zur Wehr setzen.

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Faucaria tigrina

Faucaria ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Mittagsblumengewächse (Aizoaceae).
Der botanische Name der Gattung leitet sich vom lateinischen „faux“ für Rachen ab und verweist auf die gezahnten Blätter der Gattung,
die wie ein geöffnetes, mit Zähnen besetztes Maul aussehen.
Die vorgestellte Art beschrieb Adrian Hardy Haworth 1818
als Mesembryanthemum tigrinum.
Gustav Schwantes fügte sie 1926 als Leitart in seine neu geschaffene
Gattung Faucaria ein.

Faucaria tigrina©Kaktusmichel.de


Umgangssprachlich wird diese Art als „Tigerrachen“ bezeichnet,
wegen den großen aber weichen 9 bis 10 Zähnen am Blattrand.
Die Blätter werden 2 bis 5 cm lang und an der breitesten Stelle messen sie 2 cm.Im Querschnitt sind die dreikantig, die Rückseite ist stark gerundet.
Ihre Oberseite ist leicht konkav.
An der Blattbasis sind sie mit dem gegenüberliegenden Blatt verwachsen und zur
Blattspitze hin wie ein Schnabel geformt.
Ihre Oberfläche ist meist mit mehr oder wenigen weißen Punkten übersät.
In der Sonne können die sonst grünen Pflanzen auch etwas ins Rötliche gehen.
Aus der Basis sind sie sprossend. Die etwa 5 cm große Blüte blüht gelb.

Faucarai©Kaktusmichel.de


Diese Pflanzen sollte man während der warmen Jahreszeit alle 3 bis 4 Wochen gießen, bei sehr großer Hitze alle 2 Wochen.
Das Substrat nach jedem Gießen abtrocknen lassen, damit keine Staunässe entsteht und dann erst wieder zur Gießkanne greifen.
Natürlich vorkommend ist die Art ausschließlich in Südafrika am Westkap.
Bezug der Pflanze auch über meinen Shop.
Auszug aus meinem Buch Kakteen und Sukkulenten.
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