Matucana aurantiaca

Der botanische Name der Gattung Matucana wurde abgeleitet von der peruanischen Stadt Matucana,
die am Westhang der Anden-Kordilleren liegt und in deren Nähe die ersten Pflanzen gefunden wurden.
Britton und Rose stellten 1922 diese nur in Peru vorkommende Gattung auf.

Die heute vorgestellte Art heißt aurantiaca, das bedeutet soviel wie orangefarben und spielt auf die Blüte an.
Auffallend bei dieser Art ist die grüne Blütenröhre.

Matucana aurantiaca, mit den auffallenden grünen Blütenröhren©Kaktusmichel

 

Die Blüte erscheint im August und ist trichterförmigen, und nur wenig zygomorph geformt wie es sonst bei den meisten Matucanas der Fall ist.
An den Blütenröhren befinden sich Dornen oder Haare. Der Samen ist mützenförmig.

Die Früchte bleiben nach der Reife, trotz des seitlichen Aufreißens und dem Herausfallen der Samen, noch lange an der Pflanze erhalten.
Sie gehören zu den pflegeleichten Kakteen.

Laut Wikipedia ist Matucana aurantiaca  in den peruanischen Regionen Ancash, La Libertad, Cajamarca und eventuell Piura in Höhenlagen von 2000 bis 3700 Metern daheim.

Matucana aurantiaca©Dornenprojekt.de

Im Alter können die Pflanzen einen Durchmesser von 15 cm erreichen und eine Höhe von 25 bis 30 cm.
Meist bleiben sie solitär, den sie neigen nicht zum Sprossen.

Im Sommer werden Matucanas bei zu geringer Luftbewegung, sehr gerne von Spinnmilben befallen,
darum sollte man sie öfters über brausen, den Spinnmilben mögen keine Feuchtigkeit.

An das Substrat werden keine besonderen Ansprüche gestellt, es genügt normale Kakteenerde.

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