Matucana aureiflora

Wenn auch heute kaum die Sonne scheint, sind doch einige leuchtende Punkte in meinem Gewächshaus zu sehen. Die gelben Blüten der Matucana aureiflora sind schon sehr auffallend.

Der botanische Name der Gattung Matucana kommt von der peruanische Stadt Matucana, die am Westhang der Anden-Kordilleren liegt, in deren Nähe die ersten Pflanzen gefunden wurden. Das Artepitheton aureiflora kommt aus dem lateinischen aureiflorus `goldgelbblütig‘.

Matucana aureiflora©DornenProjekt.de

 

Die Heimat von Matucana aureiflora ist in der peruanischen Region Cajamarca.

Die Erstbeschreibung erfolgte durch Friedrich Ritter 1965. Synonyme sind Submatucana aureiflorus (F.Ritter) Backeb. (1966) und Borzicactus aureiflorus (F.Ritter) Donald (1971).
Früher wurde für diese Art der Begriff Submatucana verwendet da sie behaarte Blütenröhren vorweist was bei der `normalen` Matucana nicht der Fall ist. Aber zwischenzeitlich wird es nicht mehr als so abweichend eingestuft das man Submatucana wieder mit Matucana zusammenlegte.

Es scheint das auch diese Pflanze bei Matucana aureiflora, einzuordnen ist©Kaktusmichel.de

Ein sonniger Platz sollte für diesen Kaktus ausgesucht werden es kann auch ruhig im Gewächshaus auf einem höheren Bord sein. Aber bei großer Hitze und Lufttrockenheit sollte man die Pflanzen sich öfters genau betrachten, da sie anfällig für die rote Spinnmilbe ist. Der auch als rote Spinne bezeichnete Schädling, zerstört die Epidermis dieser Sukkulente sehr schnell, was nicht nur der Schönheit dieser Kakteen schadet, sondern auch die Pflanze zum absterben bringen kann.

 

Weitervermehrung durch Samen. Wer selber Samen ernten will, sollte die Samenkapsel vorsichtig entfernen da die Früchte seitlich aufreisen und so schnell die Samen auf nimmer wiedersehen verschwinden.

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