Ceraria namaquensis

Das Artepitheton ‘namaquensis’ bezieht sich auf den Fundort in Namaqua.
Erstbeschrieben von
Sonder 1862 als Portulacaria namaquensis.
Von Pearson und Stephens
wurde sie 1912 in die neu geschaffene Gattung Ceraria überführt.
Die
Pflanze wächst als Busch, der nach vielen Jahrzehnten eine Höhe von
1,30 bis 1,80 m erreichen kann.

Eine mehrere Jahrzehnte alte Pflanze von Ceraria namaquensis©Kaktusmichel.de
Eine mehrere Jahrzehnte alte Pflanze von Ceraria namaquensis©Kaktusmichel.de

Die aufrechten Zweige sind mit abstehenden kleinen 4 bis 8 mm langen, fleischigen keulenförmigen Blättern besetzt, die in den trockenen Sommermonaten am Standort abgeworfen werden.
In Kultur wird das durch leichtes feucht halten des Substrates verhindert. Die dünnen Zweige sind mit einer papierartigen, hellen Rinde überzogen, die sich im Alter ablöst.

Die Zweige sind mit keulenförmigen, dicken Blättern besetzt©Kaktusmichel.de
Die Zweige sind mit keulenförmigen, dicken Blättern besetzt©Kaktusmichel.de

Ihre Blüten erscheinen zu mehreren Einzelblüten an einem Austrieb, sind etwa 4 mm groß, haben 5 Kronenblätter und  sind weiß-rosa.
Ihre Heimat ist Südafrika und Namibia.
In Kultur auch auf eigenen Wurzeln recht einfach zu pflegen, jedoch zu
starke Nässe vermeiden.

Der knorrige Stamm eine Ceraria namaquensis©Kaktusmichel.de
Der knorrige Stamm eine Ceraria namaquensis©Kaktusmichel.de

Zu beachten ist, dass diese Sukkulente nur sehr langsam wächst, also viele Jahre bis Jahrzehnte vergehen, bis man eine große Pflanze erhält.
Wenn im Sommer das Laub abgeworfen wird, weniger gießen, sonst regelmäßig sparsam Weitergießen, so bleiben die Blätter erhalten.

Die kleinen Blüten von Ceraria namaquensis©Kaktusmichel.de
Die kleinen Blüten von Ceraria namaquensis©Kaktusmichel.de

Der Standort sollte sonnig sein.
Die Pflanze bevorzugt durchlässigen Erde mit etwas Humus.
Im Winter kann die Pflanze bei trockener Unterbringung leichte Minusgrade vertragen.

Triebspitze von Ceraria namaquensis©Kaktusmichel.de
Triebspitze von Ceraria namaquensis©Kaktusmichel.de

Weitervermehrung aus Stecklingen, natürlich auch aus Samen, aber das erfordert noch mehr Geduld 🙂

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