Lapidaria margaretae

Schwantes nannte 1919 diese Pflanze in seiner Erstbeschreibung Mesembryanthemum margaretae.
Er ehrte damit Margarethe Friedrich aus Namibia, die diese Pflanze entdeckte.
1927 entschlossen er und Moritz Kurt Dinter für diese Art eine neue Gattung zu erschaffen und
nannten sie Lapidaria.

Lapidaria margaretae©Kaktusmichel.de


Die Pflanzen sind klein, anfangs aus zwei mattgrau-blauen oder auch etwas rosa überhauchten Blättern bestehend.
In der folgenden Wachstumsphase werden immer wieder zwei oben abgeflachte und unten rund gekielte Blätter gebildet, die im 90° Winkel versetzt wachsen. Alte Blätter bleiben lange erhalten.

Lapidaria margaretae©Kaktusmichel.de


Ab und zu wird auch ein Seitenspross gebildet. Die gelben Blüten bestehen aus bis zu 100 Blütenblättern und können bis zu 5 cm Durchmesser erreichen.
Ihre Heimat ist Namibia. Im Spätherbst beginnt die Wachstumszeit bis in den Winter hinein.

Abgeblühte Pflanze, die Blüte färbt sich dadurch dunkler©DornenProjekt.de

 

In dieser Zeit etwas gießen. Während der heißen Jahreszeit sind sie in der Ruhephase, dann nur ein paar Tropfen Wasser zukommen lassen, wenn sie sehr sonnig stehen. Sonst muss man mit Verbrennungen rechnen.
Stehen sie jedoch halbschattig, dann während dieser Zeit kein Wasser, sondern komplett trocken halten. Überwinterung sollte frostfrei erfolgen, wenn
auch bei trockenem Standort kurzzeitig wenige Frostgrade toleriert werden.

Samenkapsel an einer Lapidaria margaretae©DornenProjekt.de


Lieber im Sommer etwas schattiger stellen und im Herbst wieder an den hellsten Platz. Die Vermehrung gelingt durch Samen.

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