Senecio medley-woodii

1923 beschrieben zu Ehren von John Medley Wood (1827 bis 1915). Er war Botaniker und Kenner der Flora von Natal und erster Kurator des Herbariums von Natal.

Knospen von Senecio medley-woodii ©DornenProjekt
Knospen von Senecio medley-woodii ©DornenProjekt


Ein Korbblütler-Gewächs

ein Hingucker die gelben Blüten von Senecio medley-woodii ©DornenProjekt
ein Hingucker die gelben Blüten von Senecio medley-woodii ©DornenProjekt

Senecio medley-woodii gehört zur großen Familie der Asteraceae (Korbblütler). Die 5-zipfeligen Röhrenblütchen sitzen in der Mitte zusammen gepfercht in einem sogenannten Körbchen, umgeben von den gelben Zungen- oder Strahlenblüten. Bei uns im Gewächshaus beginnt die Blüte meist Anfang Februar und dauert bis Mitte/Ende März. Die gelben Blütenstände stechen einem sofort ins Auge, denn sie erreichen 6 bis 7cm im Durchmesser.

Pflege und Schnitt

die dichten Pflanzenhaare sind ein Sonnenschutz ©DornenProjekt Senecio medley-woodii
die dichten Pflanzenhaare sind ein Sonnenschutz ©DornenProjekt

Ein sonniger Standort begünstigt ein gedrungenes Wachstum der strauchigen Pflanzen. Sie können eine Höhe von 0,8 bis 1,8m erreichen, jedoch nicht in der Topfkultur. Trichome oder Pflanzenhaare schützen die Blatt- und Stammoberfläche vor starker Sonnenbestrahlung, es sieht aus, als wären sie mit Filz überzogen. Im Schatten kultiviert wirken die Blätter grüner und die Pflanzen gehen in ein ungesundes Längenwachstum über (vergeilen). Das passiert auch bei zu hoher Dosierung von Dünger im Gießwasser. Sollten einzelne Exemplare doch mal zu groß für die Fensterbank werden ist ein Rückschnitt kein Problem. Die so erhaltenen Stecklinge in einem sandigen Substrat bewurzeln, aber erst gießen, wenn sich neue Wurzeln zeigen.

Systematik und Verbreitung

Systematik: Familie Asteraceae, Tribus Senecioeae, Gattung Greiskräuter, wissenschaftlicher Name Senecio (lat. senex = Greis)

unnatürliches Längenwachstum durch zu wenig Sonne ©DornenProjekt Senecio medley-woodii
unnatürliches Längenwachstum durch zu wenig Sonne ©DornenProjekt

Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt in Südafrika und reicht vom Ostkap über KwaZulu-Natal bis nach Swasiland.